Donnerstag, 3. Dezember 2009

Bücher über Paläontologie von Ernst Probst

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Welche Bücher über aus dem Themenbereich Paläontologie aus Ihrer Feder sind derzeit im Handel erhältlich?

Antwort: Bei "GRIN Verlag für akademische Texte" sind derzeit folgende Titel aus dem Themenbereich Paläontologie von mir erhältlich:

Archaeopteryx. Der Ur-Vogel aus Bayern
Der Höhlenbär
Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere
Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon

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Außerdem:

Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti
Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden
Rekorde der Urmenschen. Erfindungen, Kunst und Religion
Seeungeheuer. Von Nessie bis zum Zuiyo-maru-Monster

Wo ist das Taschenbuch "Höhlenbär" erhältlich?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst:

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Frage: Wo kann man Ihr Taschenbuch "Der Höhlenbär" kaufen?

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Antwort: Mein Taschenbuch "Der Höhlenbär" ist in jeder guten Buchhandlung sowie in rund 1.000 Online-Buchshops erhältlich. Zum Beispiel bei Amazon, bol, Buch.de, GRIN und Libri. Bei GRIN gibt es auch ein preiswertes E-Book.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Wie groß war der Höhlenbär aus dem Eiszeitalter?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wie groß war der Höhlenbär aus dem Eiszeitalter?

Antwort: Der Höhlenbär (Ursus spelaeus) war ohne Schwanz bis zu 3,50 Meter lang, maximal 1,75 Meter hoch und bis zu 1200 Kilogramm schwer. Er gilt als das größte Tier, das die Gebirge im Eiszeitalter jemals bewohnt hat. Erstaunlicherweise war er ein pflanzenfressendes Raubtier, das während der kalten Jahreszeit wehrlos in einer Höhle lag.

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Literatur zum Thema:
Ernst Probst: Der Höhlenbär
Bestellungen des E-Books und Taschenbuches bei:
http://www.grin.com/e-book/137524/der-hoehlenbaer

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Hinweis:
Ernst Probst schrieb und veröffentlichte auch die beiden Taschenbücher
"Höhlenlöwen" und "Säbelzahnkatzen", die ebenfalls bei "GRIN" erhältlich sind.

Mittwoch, 23. September 2009

Frage: Welche Dolchzahnkatzen lebten in Deutschland?



Video: "Megantereon" von "TvAnimals" bei "YouTube"

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Welche Dolchzahnkatzen lebten in Deutschland?

Antwort: Durch Funde von Zähnen und Knochen sind aus Deutschland folgende Dolchzahnkatzen bekannt:

Paramachairodus ogygius
Paramachairodus orientalis
Megantereon cultridens

Diese Funde stammen aus dem Miozän vor etwa zehn bis 8,5 Millionen Jahren. Die Fundstellen liegen in der Gegend, in der damals der Ur-Rhein nach Norden floss.

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Bestellungen des Taschenbuches "Säbelzahnkatzen" bei:
http://www.grin.com/e-book/127539/saebelzahnkatzen#

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Video: "Megantereon cultridens" von "TvAnimals" bei "YouTube"

Samstag, 8. August 2009

Was zeigt das Dinotherium-Museum in Eppelsheim?













Altbürgermeister Heiner Roos ist der "geistige Vater" des Dinotherium-Museums in Eppelsheim. Foto: Ernst Probst

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was zeigt das Dinotherium-Museum in Eppelsheim?

Antwort: Das kleine, aber feine Dinotherium-Museum in Eppelsheim zeigt Originalfunde und Reproduktionen (Kopien) von Fossilien aus rund zehn Millionen Jahre alten Ablagerungen des Ur-Rheins in der Gegend von Eppelsheim. Eine besondere Attraktion ist eine Reproduktion des Oberschädels des Rhein-Elefanten bzw. Hauer-Elefanten Dinotherium giganteum ("Riesiges Schreckenstier"). Das Original dieses Oberschädels wurde 1835 bei Eppelsheim entdeckt und gelangte später nach London. Eine Augenweide im Dinotherium-Museum sind die zahlreichen Tierbilder, die der Prager Maler Pavel Major angefertigt hat. Sie zeigen exotische Tiere wie den Rhein-Elefanten, den Säbelzahntiger, den Bärenhund, die Hyäne und zwei Menschenaffen. Über die Tierwelt am Ur-Rhein vor etwa zehn Millionen Jahren und über das Dinotherium-Museum informieren folgende Publikationen:

Jens Lorenz Franzen, Heiner Roos, Ernst Probst: Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim. Führer durch die Ausstellung. Eppelsheim 2009
Erhältlich im Dinotherium-Museum in Eppelsheim
Internet: http://www.dinotherium-museum.eppelsheim.de

Ernst Probst: Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren. München 2009
Erhältlich bei rund 100 Online-Buchshops wie Amazon, GRIN oder Libri.

Kennen Sie ein Buch über den Ur-Rhein?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Kennen Sie ein Buch über den Ur-Rhein?

Antwort: Über die Anfänge des Rheins informiert das Taschenbuch "Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren". Es ist bei "GRIN Verlag für akademische Texte" erschienen und als gedrucktes Taschenbuch oder als preiswertes E-Book bei http://www.grin.de erhältlich. Eine Augenweide sind die zahlreichen Zeichnungen von exotischen Tieren wie Rhein-Elefant, Säbelzahntiger oder Bärenhund, die der Autor dem Dinotherium-Museum in Eppelsheim verdankt.

Gibt es ein deutschsprachiges Buch über Säbelzahntiger?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Gibt es ein deutschsprachiges Buch über Säbelzahntiger?

Antwort: Über Säbelzahntiger - genauer gesagt Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen - informiert das Taschenbuch "Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon". Es umfasst 328 Seiten und ist reich bebildert. Vorgestellt werden die Säbelzahnkatzen Machairodus, Homotherium und Xenosmilus sowie die Dolchzahnkatzen Paramachairodus, Megantereon und Smilodon. Das Taschenbuch ist für 24,99 Euro erhältlich bei Amazon, GRIN, Libri und vielen Online-Buchshops.

Dienstag, 28. Juli 2009

Welcher Säbelzahntiger trug die größten Eckzähne?



Video: "Smilodon populator" von "TvAnimals" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=x3GFhy2RhJ4

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Welcher Säbelzahntiger trug die größten Eckzähne (auch Fangzähne genannt)?

Antwort: Die größten Eckzähne besaß – nach den Funden zu schließen – der Säbelzahntiger Smilodon populator aus östlichen Gebieten von Südamerika. Dessen obere Eckzähne waren bis zu 28 Zentimeter lang, von denen maximal 17 Zentimeter aus dem Oberkiefer ragten. Smilodon populator erreichte eine Schulterhöhe von ca. 1,20 Metern, eine Kopfrumpflänge von etwa 2,10 Metern und ein Gewicht von rund 220 bis 260 Kilogramm. Zur Kopfrumpflänge kam noch ein schätzungsweise 20 Zentimeter langer Schwanz dazu. Nach heutiger Anschauung gehört Smilodon populator nicht zu den Säbelzahntigern bzw. Säbelzahnkatzen, sondern zu den so genannten Dolchzahnkatzen. Letzterer Begriff hat sich allerdings bei Laien und teilweise auch bei Wissenschaftlern noch nicht ganz durchgesetzt. Dolchzahnkatzen waren im Gegensatz zu Säbelzahnkatzen eher robust gebaut, besaßen kurze und kräftige Beine, einen gestreckten Körper sowie längere und schmalere Eckzähne. Der Gattungsname Smilodon bedeutet „Messerzahn“ und der Artname populator „Er, der die Vernichtung bringt“. Ein Bild von Smilodon populator ist im Taschenbuch „Säbelzahnkatzen“ zu sehen.

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Literatur zum Thema:

Ernst Probst: Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon. GRIN, München 2009

Freitag, 26. Juni 2009

Welche Dolchzahnkatzen kennt man aus Deutschland?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Welche Dolchzahnkatzen kennt man aus Deutschland?

Antwort: Durch Funde von Fossilien sind aus Deutschland die Dolchzahnkatzen Paramachairodus ogygius, Paramachairodus orientalis und Megantereon cultridens adroveri bekannt. Paramachairodus ist aus dem Miozän vor etwa 10 bis 8,5 Millionen Jahren nachgewiesen, Megantereon aus dem Eiszeitalter vor etwa einer Million Jahren. Neue Funde können diese Angaben jederzeit korrigieren.

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Literatur:
Ernst Probst: Säbelzahnkatzen, München 2009

Welche Säbelzahnkatzen kennt man aus Deutschland?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Welche Säbelzahnkatzen kennt man aus Deutschland?

Antwort: Durch Funde von Fossilien sind aus Deutschland die löwengroßen Säbelzahnkatzen Machairodus aphanistus, Homotherium crenatidens und Homotherium latidens bekannt. Machairodus ist aus dem Miozän vor etwa 10 bis 8,5 Millionen Jahren nachgewiesen, Homotherium aus dem Eiszeitalter vor einer Million bis etwa 300.000 Jahren. Neue Funde können diese Angaben jederzeit korrigieren.

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Literatur:
Ernst Probst: Säbelzahnkatzen, München 2009

Dienstag, 31. März 2009

Was begeistert Kees van Hooijdonk an Säbelzahntigern?

HooijdonkMegantereon

Kees van Hooijdonk mit einem Kiefer der Dolchzahnkatze Megantereon aus Senèze in Frankreich, der im Naturhistorischen Museum Basel aufbewahrt wird

Interview mit Kees van Hooijdonk aus Rucphen, niederländischer Experte für fossile Säugetiere aus dem Eiszeitalter, über Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen

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Frage: Herr van Hooijdonk, Sie suchen, sammeln und erforschen sehr erfolgreich Reste fossiler Säugetiere aus dem Eiszeitalter (etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahre). Wie, wann und wo haben Sie sich für dieses interessante Hobby begeistert?

Antwort: Mein Interesse an Fossilien ist bereits in meinen Jugendjahren aufgetreten, und zwar bei einem Spaziergang im Wald bei La Roche in den Belgischen Ardennen. Dabei habe ich in einer Felsenpartie im Wald, Hunderte von Metern über der Ourthe, fossile Schnecken gefunden. Ich war so fasziniert von dieser unerwarteten Entdeckung, dass ich anfing Bücher über Fossilien zu lesen. Von diesem Moment an habe ich mit dem Fossiliensammeln begonnen. Außerdem wurde ich Mitglied der niederländischen Geologischen Gesellschaft. Zunächst habe ich alle möglichen Fossilien gesammelt, aber einige Jahren später habe ich mich mehr und mehr auf Fossilien von Säugetieren aus dem Eiszeitalter (Pleistozän) spezialisiert, vor allem auf Katzen (Felidae).

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SaebelCover

Prachtband über Säbelzahnkatzen, an dem Kees van Hooijdonk mitgearbeitet hat

Frage: Zusammen mit Dick Mol, Wilrie van Logchem und Remie Bakker haben Sie die Prachtbände „De Sabeltandtijger uit de Noordzee“ (2007) in niederländischer Sprache und „The Saber-toothed Cat of the Nord Sea“ (2008) in englischer Sprache veröffentlicht, die nach meiner Ansicht zu den besten Büchern über Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen gehören. Was begeistert Sie an diesen Raubkatzen?

Antwort: Ich glaube, dass sehr viele Menschen beeindruckt sind von der Kraft und Eleganz der Felidae. Sogar die Jagd einer Hauskatze auf dem Hinterhof bietet ein faszinierendes Schauspiel. Mein Interesse an der Säbelzahnkatze Homotherium ist entstanden, als ich vor etwa 10 Jahren einige Fossilien von dieser Raubkatze gefunden habe. Es ist vor allem die spezielle Anatomie, die mich interessiert. Aber auch die Seltenheit und die Exklusivität der Homotherium-Fossilien haben eine wichtige Rolle gespielt. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich mit dieser Tiergattung intensiver befasst, eine Reihe von interessanten Touren unternommen und Kontakte gepflegt.

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Frage: Seit einigen Jahren spricht man nicht nur von Säbelzahnkatzen, sondern auch von Dolchzahnkatzen. Können Sie den Unterschied zwischen diesen Raubkatzen kurz erklären?

Antwort: In der englischen Sprache unterscheidet man zwei Formen von Säbelzahnkatzen: nämlich Scimitar Cat (Krummsäbelzahn) und Dirktoothed Cat (Dolchzahn), je nach den spezifischen Eigenschaften der oberen Eckzähne. Säbelzahnkatzen des Stammes Homotheriini gehören zu den Scimitar Cats, weil die oberen Eckzähne einem Krummsäbel (Scimitar) gleichen. Diese Eckzähne sind stark gebogen, breit und sehr abgeflacht, mit feiner Zähnelung an den Schnittflächen. Sabelzahnkatzen des Stammes Smilodontini gehören zu den Dirktoothed Cats.

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Frage: In der Literatur heißt es, manche Säbelzahnkatzen oder Dolchzahnkatzen seien so groß wie ein heutiger Löwe oder sogar wie ein jetziger Sibirischer Tiger gewesen, der als größte Raubkatze der Gegenwart gilt. Wer war die größte Säbelzahnkatze und wer die größte Dolchzahnkatze?

Antwort: Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Das liegt daran, dass Fossilien von Säbelzahnkatzen immer sehr selten vorkommen. Vollständige Skelette sind noch viel seltener. Viele Informationen über Größe und Gewicht der Säbelzahnkatzen sind deshalb nur durch Interpretationen zu bekommen. Eine große Säbelzahnkatze wird oft mit der Größe eines Löwen verglichen, während die nächst kleinere Art mit dem Panther verglichen wird.
Doch dieser Vergleich ist nicht ganz zufällig, denn viele Faunen (oder Biotope) haben eine ähnliche Zusammensetzung: der heutige Löwe und Leopard leben in der Serengeti, der jetzige Tiger und Leopard in Ost-Asien, die ausgestorbenen Gattungen Homotherium und Megantereon (z. B. Senèze) in Frankreich), die fossilen Gattungen Smilodon und Homotherium in Amerika.
Aber wenn man eine Gattung nennen sollte, dann sollte es vielleicht die südamerikanische Dolchzahnkatze (Dirktoothed Cat) Smilodon populator sein, die mit einer Schulterhöhe von 120 Zentimetern noch größer war als ihr nordamerikanischer Verwandter Smilodon fatalis, vom der sehr viele Fossilien gefunden wurden in den Teerlöchern („tar pits“) der Fundstelle Rancho La Brea mitten in der kalifornischen Großstadt Los Angeles.

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Frage: In Kino- und Fernsehfilmen tragen Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen riesige furchterregende Eckzähne (Fangzähne). Welche Säbelzahnkatze oder Dolchzahnkatze besaß die größten Eckzähne?

Antwort: Die Dolchzahnkatze Smilodon populator hatte die längsten Eckzähne: nämlich sage und schreibe 30 Zentimeter.

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Frage: In Büchern, Zeitschriften und im Internet findet man über Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen sehr unterschiedliche Informationen über deren Lebensweise. Sind diese Raubkatzen nach Ihrer Ansicht faule Aasfresser oder tüchtige Jäger gewesen?

Antwort: Ich glaube, dass die Säbelzahnkatzen flinke Jäger waren, wie die heutige Katze. Das sieht man auch am Gebiss. Aber die Jagd auf Beutetiere erfordert sehr viel Energie und ich bin der Meinung, dass die Säbelzahnkatzen versuchten, anderen Raubtieren die Beute abzunehmen, wenn sich die Gelegenheit bot. Auch heute sieht man das bei manchen Raubtieren. In Zeiten der Knappheit könnten Säbelzahnkatzen auch Aas gefressen haben. In Rancho La Brea (USA) sieht man, dass Säbelzahnkatzen zu Teergruben gekommen sind, um dort leicht an Beutetiere zu gelangen, die im Teer gefangen waren. Das zeigt, dass Säbelzahnkatzen versucht haben, mit minimaler Arbeit Beute zu bekommen.

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Frage: Säbelzahnkatzen und Dolchzahnkatzen werden sowohl als Einzelgänger als auch als Rudeltiere geschildert. Was meinen Sie dazu?

Antwort: Es wird oft gesagt, dass Säbelzahnkatzen in Gruppen jagten, aber dafür liegen keine eindeutigen Beweise vor. In der Friesenhahn-Höhle bei San Antonio in Texas (USA) sind Fossilien von mehreren Säbelzahnkatzen der Gattung Homotherium gefunden worden. Doch diese stammen entweder von alten oder sehr jungen Tieren. Vielleicht war dort eine Art von „Nest“ und es ist normal, dass die Jungen die ersten Monate mit ihren Eltern verbringen. In Rancho La Brea wiederum sind sehr viele Fossilien der Dolchzahnkatze Smilodon entdeckt worden. Viele dieser Fossilien tragen Spuren einer Krankheit oder sogar Lahmheit, was belegt, dass es unwahrscheinlich ist, dass diese Tiere selbst aktiv gejagt haben. Dass Krankheiten oder Verletzungen verheilt sind, belegt, dass kranke oder verletzte Dolchzahnkatzen von ihrer Gruppe unterstützt oder dass sie beim Fressen an der Beute geduldet wurden. Aber man muss vorsichtig sein mit solchen Schlussfolgerungen: Beim heutigen Katzen gibt es auch Ausnahmen: Die meisten Katzen leben als Einzelgänger, aber Löwen sind echte Rudeltiere.

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Frage: In einem sehr interessanten Beitrag für die renommierte niederländische Fachzeitschrift „Cranium“ befassten Sie sich mit der Säbelzahnkatze Homotherium und der Dolchzahnkatze Megantereon aus Senèze im französischen Departement Haute Loire. Können Sie diese beiden Raubkatzen kurz beschreiben?

Antwort: Mit einer Schulterhöhe von etwa 95 Zentimetern war Homotherium die größere von diesen beiden Raubkatzen. Wenn man Skelette dieser beiden Tiere miteinander vergleicht, dann seht man sofort, dass Homotherium eine große, schlanke Katze war, deren Vorderbeine länger waren als die Hinterbeine, was Homotherium ein Ausehen wie eine Hyäne gab. Homotherium konnte sogar ein junges Mammut töten.
Megantereon dagegen war eine große, robuste Katze mit einer Schulterhöhe von ca. 70 Zentimetern ähnlich wie ein heutiger Jaguar. Mit seinen extrem starken Vorderbeinen war er in der Lage, große Beutetiere, wie ein Pferd oder einen Hirsch, auf den Boden zu werfen und zu töten.
Auch das Gebiss beider Katzen weicht stark voneinander ab. Die Eckzähne von Homotherium sind stark gebogen, breit und sehr abgeflacht, mit feiner Zähnelung an Schnittflächen. Auch der Rest des Gebisses hatte eine sehr starke Zähnelung und zwar an Schnittflachen der Schneidezähne und Backenzähne.
Das Gebiss von Megantereon war minder kräftig und die oberen Eckzähne waren schmäler und ohne Zähnelung.

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Frage: Aus ihren Publikationen geht hervor, dass Sie auch Fundstellen und Museen im Ausland besuchen. An welche Besuche erinnern Sie sich besonders gerne?

Antwort: Ich hatte die Möglichkeit, Besuche zu machen an der Universität Claude Bernard in Lyon (Frankreich), wo das Skelett eines Homotherium von Senèze aufbewahrt wird und im Naturhistorischen Museum von Lyon, wo sich eine große Sammlung von Raubtier-Fossilien befindet. Auch habe ich das Naturhistorische Museum in Basel besucht, wo man das Skelett eines Megantereon zeigt. 2006 habe ich die Ausgrabung bei Senèze besucht, wo man die Skelette beider Säbelzahnkatzen entdeckt hatte. Dort habe ich auch die Familie Phillis besucht, deren Vater Pierre beide Säbelzahnkatzen gefunden hatte, und viele interessante Fotos gesehen. Alle Besuche waren besondere Erlebnisse.
Auch in Deutschland habe ich Museen besucht – und zwar in Darmstadt und Wiesbaden –sowie die weltberühmte Fossilienfundstätte Grube Messel bei Darmstadt bewundert. Mit Freude erinnere ich mich an Thomas Keller und Anne Sander von der Abteilung Archäologische und Paläontologische Denkmalpflege im Schloss Biebrich in Wiesbaden, für ihre sehr angenehme und freundliche Unterstützung bei einer Exkursion unseres Vereins.

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Frage: Immer wieder erregen Funde eiszeitalterlicher Säugetiere, die von Fischkuttern und Muschelkuttern vom Nordseegrund ans Tageslicht geholt werden, großes Aufsehen. Sind Sie an der Jagd nach solchen fossilen Schätzen aus dem ehemaligen „Nordseeland“ beteiligt?

Antwort: Ja und nein. Es ist wichtig, Kontakte mit Fischern zu haben und zu sehen, was sie an Fossilien mitgebracht haben. Deshalb bin ich manchmal an Bord von Fischkuttern. Oft nur mit einer Kamera. Und manchmal bekomme ich ein schönes Fossil. Später versuche ich, das Fossil zu tauschen für ein Höhlenlöwen-Fossil oder ähnliches. Aber es ist nicht so, dass ich – wie andere – Fossilien kaufe, um mit ihnen zu handeln.

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Frage: Besitzen Sie eine umfangreiche Fossiliensammlung und – wenn ja – auf welche Funde sind Sie besonders stolz?

Antwort: Ich habe in den letzten Jahren eine schöne Fossiliensammlung von verschiedenen Fundstellen zusammengetragen. Die schönsten Stücke meiner Sammlung sind Fossilien aus dem Pliozän (etwa 5,3 bis 2, Millionen Jahre) und Pleistozän (etwa 2,6 bis 11.700 Jahre) aus der Nordsee. Darunter sind Fossilien von Hirschen, Wildpferden, Rüsseltieren (Mammuthus meridionalis, Mastodont), der Säbelzahnkatze Homotherium und des Europäischen Jaguars Panthera onca gombaszoegensis.
Alle meine Fossilien sind besonders, aber die Homotherium-Fossilien sind doch eine Spezialität, denn diese waren der Grund für viele meine Reisen und zahlreiche Kontakte in aller Welt.
Aber ich betrachte diese Sammlung nur als Leihgabe. Später möchte ich alles einem Museum vermachen.

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HooijdonkFossilienfundstelle

Kees van Hooijdonk an der Fundstelle Chilhac in Frankreich, wo Fossilien von Säbelzahnkatzen entdeckt wurden

Frage: In vielen Bundesländern Deutschlands ist im Laufe der Zeit das Suchen und Bergen von Fossilien verboten worden. Ist dieses Hobby in den Niederlanden noch erlaubt?

Antwort: Ja, dieses Hobby ist in den Niederlanden noch erlaubt, aber reguliert. Das bedeutet, dass man Fossilien von Fischern bekommen kann oder am Strand suchen darf. Aber man kann nicht in eine Grube gehen und dort mit dem Graben anfangen. Auch auf Plätzen, die unter Naturschutz stehen, darf man nicht graben. Das ist selbstverständlich. Es ist in die Niederlanden auch so, dass archäologische Funden gemeldet werden müssen.

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Frage: Was halten Sie davon, dass in manchen Ländern das Suchen und Bergen von Fossilien durch Privatpersonen strengstens verboten ist?

Antwort: Das hängt davon ab, was der Grund ist: Wenn es auf Grund des Naturschutzes ist oder auf Grund der Sicherheit, dann ist ein solches Verbot verständlich. Aber ein völliges Verbot ist dann nicht nötig.
Manchmal hört man, dass gewisse Wissenschaftler einen Anspruch auf gefundene Fossilien geltend machen. Sie bewahren die Fossilien in Museen und Laboratorien für die Forschung auf. Forschung ist gut, aber das Sammeln von Fossilien durch Erwachsene und Kinder bringt auch Interesse für die Natur mit sich, und das ist genau so wichtig, vor allem für die Kinder, denn sie sind die Zukunft. Aber Sammeln sollte nicht zum Raub fuhren oder für Kommerz benutzt werden. Es sollte aus guten Gründen geschehen, und das gilt für Wissenschaftler und für Privatpersonen.

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Frage: Werden Sie von Verwandten, Freunden und Bekannten beim Suchen und Erforschen von Fossilien unterstützt?

Antwort: Ja, wie vorher gesagt, habe ich in allen Museen und Universitäten immer gute Unterstützung bekommen. Und natürlich erhalte ich viel Unterstützung in unserem Verein der pleistozänen Säugetiere. Insbesondere Dick Mol (den Sie auch interviewt haben) und Klaas Post erwähne ich, weil beide eine sehr anregenden Einfluss auf mich haben. Und nicht zuletzt nenne ich meine Familie, weil sie mir die Möglichkeit geboten hat, mein Hobby zu betreiben.

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Sabeltandkatten

Webseite über Säbelzahnkatzen von Kees van Hooijdonk

Frage: Sicherlich möchten viele Leser und Leserinnen dieses Interviews gerne noch mehr über Sie erfahren. Betreiben Sie eine Internetseite, wo man etwas über Sie und Ihre Arbeit nachlesen kann?

Antwort: Ich habe eine Internetseite über das Eiszeitalter und Eiszeittiere: http://www.ijstijd.net - Dort gibt es auch eine Webseite über Säbelzahnkatzen unter der Adresse http://www.ijstijd.net/sabeltandkatten/index.html

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Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee einige Wünsche erfüllen könnte, was würden Sie sich von ihr wünschen?

Antwort: Ich glaube nicht so an gute Feen. Aber einen Wunsch habe ich doch: Allen Sammlern und allen Forschern von Fossilien wünsche ich viele schöne Funde und lehrreiche und entspannende Stunden im Feld! Wir alle haben ein sehr schönes Hobby.

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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, Betreiber des Weblogs http://wissenschafts-news.blog.de und Autor der Taschenbücher „Rekorde der Urzeit“, „Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren“ und „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“

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Weblinks zum Thema:

Buch "De Sabeltandtijger uit de Noordzee" (Niederländisch)
http://www.sabeltandtijger.eu/?lang=nl

Buch "The Saber-toothed Cat of the North Sea" (Englisch)
http://www.sabeltandtijger.eu/?lang=en

Publikation von Kees van Hoojdonk: De Sabeltandkatten Homotherium en Megantereon (Felidae, Carnivora)
van de Plio-Pleis to cene site van Senèze (Haute Loire, Fr.)
http://www.ijstijd.net/cranium.pdf

Dienstag, 10. März 2009

Was ist ein Mosbacher Löwe?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was ist ein Mosbacher Löwe?

Antwort: Der Mosbacher Löwe ist eine riesige Raubkatze, die im Eiszeitalter vor etwa 600.000 bis 300.000 Jahren in Deutschland lebte. Der Name Mosbacher Löwe fußt darauf, dass rund 600.000 Jahre alte Reste dieser Raubkatze in der Gegend des ehemaligen Dorfes Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich in Hessen entdeckt wurden. Mit einer Gesamtlänge bis zu 3,60 Metern gilt der Mosbacher Löwe als größter Löwe Europas und Deutschlands. Nur der Amerikanische Höhlenlöwe (Panthera leo atrox) aus der Zeit vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren übertraf ihn mit einer Gesamtlänge von maximal 3,70 Metern noch um einige Zentimeter. Aus den Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) sind vor etwa 300.000 Jahren die Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea) hervorgegangen. Der Mosbacher Löwe wurde 1906 von dem Mainzer Paläontologen Wilhelm von Reichenau erstmals wissenschaftlich beschrieben. Zahlreiche Funde dieses Löwen werden im Naturhistorischen Museum Mainz aufbewahrt.

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Literatur:
Ernst Probst: Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter, München 2009

Samstag, 7. März 2009

Wie groß ist ein Höhlenlöwe?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wie groß ist ein Höhlenlöwe?

Antwort: über die Größe des Europäischen Höhlenlöwen mit dem wissenschaftlichen Namen Panthera leo spelaea gibt es in der Literatur sehr unterschiedliche Angaben.
Als Kopfrumpflänge werden 1,40 bis 2,20 Meter erwähnt, wozu noch der bis zu einem Meter lange Schwanz kommt. Als Schulterhöhe werden 0,90 bis 1,50 Meter genannt, wobei mir letzteres Maß als zu hoch erscheint. Das Gewicht besonders großer männlicher Höhlenlöwen soll mehr als 300 Kilogramm betragen haben. Heutige Löwen bringen es auf rund 1,90 Meter Kopfrumpflänge, wozu noch der bis zu 0,90 Meter lange Schwanz kommt. Das Gewicht heutiger Löwenmännchen beträgt bis zu 190 Kilogramm.

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Literatur:
Ernst Probst: Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter, München 2009

Mittwoch, 4. Februar 2009

Was ist ein Chalicotherium?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was ist ein Chalicotherium?

Antwort: Chalicotherium heißt eine Gattung der so genannten krallenfüßigen Huftiere. Solche seltsam aussehenden Säugetiere lebten zum Beispiel im Obermiozän vor etwa zehn Millionen Jahren am Ufer des Ur-Rheins in Rheinhessen. Die Gattung Chalicotherium wurde nach Funden aus Eppelsheim (Kreis Alzey-Worms) in Rheinhessen von dem Darmstädter Paläontologen Johann Jakob Kaup (1803-1873) beschrieben und benannt. Chalicotherium war aufgerichtet bis zu drei Meter hoch.

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Lesetipp:
Ernst Probst: Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren, München 2009

Dienstag, 3. Februar 2009

Was ist das Dinotherium-Museum?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst:

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Frage: Was ist das Dinotherium-Museum?

Antwort: Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (Kreis Alzey-Worms) in Rheinland-Pfalz informiert über die Tierwelt am Ur-Rhein aus dem Obermiozän vor etwa zehn Millionen Jahren. Im Mittelpunkt der sehenswerten Ausstellung steht der 1835 bei Eppelsheim entdeckte Schädel des Rüsseltieres Deinotherium giganteum ("Riesiges Schreckenstier"), das auch Dinotherium, Hauer-Elefant oder Rhein-Elefant genannt wird. Das Dinotherium gehört zu einer der insgesamt fünf Arten von Rüsseltieren, die am Ur-Rhein lebten. Die Ablagerungen des Ur-Rheins heißen auch Dinotheriensande, weil sie oft Zähne und Knochen des Dinotheriums enthalten.

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Literatur:
Ernst Probst: Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren, München 2009

Montag, 2. Februar 2009

Was ist ein Dinotherium?














Dinotherium-Oberschädel von 1835 im Dinotherium-Museum in Eppelsheim. Foto: Ernst Probst

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was ist ein Dinotherium?

Antwort: Dinotherium ist der volkstümliche Name für ein ausgestorbenes Rüsseltier. 1929 beschrieb der Darmstädter Zoologe und Paläontologe Johann Jakob Kaup (1803-1873) erstmals dieses Tier und nannte es Deinotherium giganteum ("Riesiges Schreckenstier"). Damals wurde dieses Tier noch oft fehlgedeutet. Berühmt ist der Fund eines Oberschädels von Deinotherium giganteum, der 1835 bei Eppelsheim in Rheinhessen entdeckt wurde. Er ging als "Schreckenstier von Eppelsheim in die Annalen der Wissenschaft ein. Der Originalfund wird heute in einem Londoner Museum aufbewahrt. Abgüsse davon befinden sich in Museen von Basel, Darmstadt, Frankfurt am Main, Mainz und Eppelsheim, wo 2001 das Dinotherium-Museum eröffnet wurde. Die Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen aus der Zeit vor etwa zehn Millionen Jahren werden als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie oft Zähne und Knochen von Deinotherium enthalten.

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Ernst Probst ist Autor des Taschenbuches "Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren" (2009).

Donnerstag, 27. November 2008

Was fasziniert Sie an Mammuts?


















Dick Mol bei einer Ausgrabung. Foto: Wilrie van Logchem

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Interview mit Dick Mol, international anerkannter niederländischer Mammut-Experte aus Hoofddorp bei Amsterdam

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Frage: Was fasziniert Sie an Mammuts?

Antwort: Mammute kennt jeder. Aber es gibt sehr viele Annahmen, die nicht richtig sind. Diese falschen Annahmen möchte ich korrigieren. Nein, Mammute, und damit meine ich das Wollhaar- Mammut (Mammuthus primigenius) haben nicht in Schnee und Eis gelebt. Mammute sind Elefanten, brauchen sehr viel Futter, etwa 180 bis 200 Kilogramm am Tag, und das haben diese Tiere nicht auf verschneiten Tundren gefunden. Nein, Mammute sind gar nicht so groß, wie man denkt, und sie haben auf trockenen Grassteppen gelebt. Von England im Westen über ganz Europa, Asien bis nach Nord-Amerika gab es im Spätglazial der Weichsel-Eiszeit eine Mammut-Steppe: kalt und trocken. Bäume wuchsen kaum.

Weblink:
http://mammut-zeitung.blogspot.com

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Buch von Dick Mol in Deutsch:

Dick Mol / Christian de Marliave / Bernard Buigues: Mammutsuche in Sibirien.
Roseni Verlag, ISBN 3981046927
http://www.amazon.de/Mammutsuche-Sibirien-Dick-Mol/dp/3981046927

Montag, 24. November 2008

Wie hoch und schwer waren die größten Mammute?


















Dick Mol bei einer Ausgrabung. Foto: Wilrie van Logchem

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Interview mit Dick Mol, international anerkannter niederländischer Mammut-Experte aus Hoofddorp bei Amsterdam

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Frage: Wie hoch und schwer waren die größten Mammute?

Antwort: Während des Eiszeitalters (Pleistozäns) vor etwa 2,6 Millionen bis 11.500 Jahren vor heute hat es in Europa drei verschiedene Mammuts gegeben. Im Früh-Pleistozän das Südliche Mammut (Mammuthus meridionalis) mit einer Schulterhöhe von 4,20 Meter, im Mittel-Pleistozän das Steppenmammut (Mammuthus trogontheri) und im Spät-Pleistozän das Wollhaar-Mammut (Mammuthus primigenius). Davon ist das Wollhaar-Mammut das kleinste mit einer Durchschnitts-Schulterhöhe von etwa 2,60 Meter und einem Gewicht von etwa 4.000 bis 5.000 Kilogramm. Wir müssen aber berücksichtigen, dass bei Mammuts die männlichen Tiere erheblich größer als die weiblichen Tiere waren. Auch haben die männlichen Tiere größere, längere und mehr spiralförmig gekrümmte Stosszähne gehabt.

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Buch von Dick Mol in Deutsch:

Dick Mol / Christian de Marliave / Bernard Buigues: Mammutsuche in Sibirien.
Roseni Verlag, ISBN 3981046927
http://www.amazon.de/Mammutsuche-Sibirien-Dick-Mol/dp/3981046927

Mittwoch, 27. August 2008

Wo kann man Lieder von Ute Schönherr hören














Interview mit Ute Schönherr, deutsche Popsängerin mit Klassikausbildung und Botschafterin der Deutschen Rheuma-Liga

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Frage: Frau Schönherr, viele kleine Mädchen träumen davon, einmal erfolgreiche Sängerin zu werden - warum haben Sie dies im Gegensatz zu vielen anderen geschafft?

Antwort: Ich habe bisher in meinem Leben nie aufgegeben, bin nach jeder Niederlage wieder aufgestanden. Die Frage ist nicht, wie oft Du k.o. gehst, sondern wieviel Du einstecken kannst. Kämpfer kämpfen und ich bin kein Dulder.

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Frage: In Ihrer Vita ist zu lesen, dass Sie Gesang studiert und in Amerika erfolgreich mit namhaften Produzenten zusammengearbeitet haben. Außerdem erfährt man, dass Dieter Bohlen nach Ihrer Rückkehr auf Sie aufmerksam wurde und eine Ballade für Sie komponierte und produzierte – spielten Zufall und Glück gelegentlich eine Rolle bei Ihrer Traumkarriere?

Antwort: Zufall und Ehrgeiz spielen in meinem Leben eine große Rolle. Glück ist eher eine unbekannte Komponente in meinem Leben

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Frage: Welche Ihrer Lieder gefallen Ihnen selbst am besten und warum?

Antwort: “Sometimes it rains“ ist mein absoluter Favorit. Die Aussage des Songs und die Musik, sprich das Arrangement, spiegeln meine Lebensphilosophie wieder. Manchmal regnet es auf Dich, manchmal schüttet es, doch irgendwann klopft ein Engel an Deine Tür ... Nie vergessen, irgendwann wird alles wieder besser!

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Frage: Dreht sich Ihr ganzes Leben um Musik oder haben Sie auch ganz andere Hobbys?

Antwort: Menschen; Leben; miteinander reden; Kino; shopping J; Fernsehen; meine Hunde; Schlagzeug spielen

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Frage: Künstler/innen und andere Prominente leiden oft mehr oder weniger stark darunter, dass sie von wildfremden Menschen mit unterschiedlichsten Wünschen behelligt werden – wie ist das bei Ihnen?

Antwort: Nach der Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen kamen schon unmögliche Anfragen ... So sind Menschen
Oder eine Sängerin im Rollstuhl braucht doch keine Gage, sie kann doch dankbar sein, dass man sie auftreten ließe ...

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Frage: Sind Sie mit der Berichterstattung deutscher Medien über Sie immer einverstanden?

Antwort: Es geht so ... Die Wörter wie: Behinderung; schwerkrank oder der immer erwähnte Rollstuhl nerven mich sehr. Ich will doch nur mit meiner gesanglichen Leistung punkten. Im Rollstuhl zu sitzen, ist keine Leistung, sondern nur ein Stuhl mit Rädern J

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Frage: Sie litten bereits im Alter von drei Jahren unter Rheuma, mit zwölf verschlimmerte eine misslungene Knieoperation Ihre Lage und Sie sind seit Ihrer Kindheit an den Rollstuhl gefesselt – was gab Ihnen die Kraft, Ihr Schicksal bewundernswert mit Musik und Lebensfreude zu meistern?

Antwort: Humor! Ich bin wohl mit einem Lächeln auf die Welt gekommen und dankbar für jeden Tag, den ich erlebe. Das Leben ist doch so schön und wirklich das Einzige auf der Welt, was wir umsonst bekommen. Liebe; Glück; Dankbarkeit; Vorfreude auf alles was jetzt ist und noch kommt.

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Frage: Können Sie Ihr Rheuma etwas unternehmen?

Antwort: Ignorieren! Ich mache jeden Tag Gymnastik, lebe nach einer Diät, um leicht zu bleiben. Das ist es aber auch ... Stehe auf und wandle, dass wird eher nicht passieren.

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Frage: Seit September 2007 treten Sie als Sängerin öffentlich für die Deutsche Rheuma-Liga in Shows und Talkrunden auf und engagieren sich für die Belange rheumakranker Menschen – wie sind die Reaktionen darauf?

Antwort: Gut. Kritik bekommt doch immer und selten gute Meinungen ... Und dazu noch die ungefragten Kommentare ... Keep smiling. Generell will ich immer mehr versuchen, mehr erreichen, als mir gestattet wird.

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Frage: Sind die Menschen in Deutschland ausreichend über Rheuma aufgeklärt?

Antwort: Nein. Weder gibt es genügend Fachärzte, noch genügend Aufklärung über die 400 verschiedenen rheumatischen Erkrankungen, die in jeden Alter vor allem auch bei Kindern auftreten können.

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Frage: Werden die Interessen der Rheumakranken in Deutschland in Politik und Gesellschaft ausreichend berücksichtigt?

Antwort: Nein, nicht im geringsten. Als älteste und zweitteuerste Krankheit der Welt ist Rheuma das Stiefkind in der Politik, der Gesellschaft und leider auch in den Medien. Sie wird meist in ihren Auswirkungen unterschätzt (nicht tödlich z.B., was nicht stimmt) als Altersgebrechen abgetan und für zu unspektakulär angesehen.

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Frage: Sie machen mit Ihrem Engagement für die Deutsche Rheumaliga vielen rheumakranken Menschen wieder Mut – brauchen Sie selbst gelegentlich jemand, der Ihnen Mut zuspricht?

Antwort: Es gibt nur einen Menschen in meinem Leben, auf den ich mich immer 100 % verlassen kann. Das bin ich selber.

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Video: "Ute Schönherr - Sad, Sad Love (Slide-Show)" von "AsteRMXs" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=_SZzq75yyL4

Non-profit production of Dieter Bohlen for Ute - visit http://www.uteute.de

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Frage: Sicherlich möchten Leser/innen dieses Interviews noch mehr über Sie und Ihre Arbeit erfahren – unter welchen Internetadressen ist die möglich?

Antwort:
http://www.uteute.de
http://www.uteute.com
http://www.myspace.com/uteusa

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Frage: Sie sind eine begehrte und geschätzte Interviewpartnerin, gibt es eine Frage, die man Ihnen zu Ihrem Bedauern bisher nicht gestellt hat?

Antwort: Ja! Warum hören wir Ihre Musik / Songs nur im Internet und können sie auch dort nur kaufen? Meinen Sie, dass sie wegen des Rollstuhls von deutschen Plattenfirmen abgelehnt werden, es deswegen nie zu einem Plattenvertrag gekommen ist?

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Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee einige Wünsche erfüllen könnte, was würden Sie ihr sagen?

Antwort: Für alle Menschen, die es brauchen, ein wenig mehr Dankbarkeit. Es gibt so vieles im Leben, für das man dankbar sein sollte.
Für alle Kinder dieser Welt: keine Schmerzen, keinen Hunger, ohne irgendwelche gewaltsame Handlung von dritter Hand.
Einen Früherkennungstest für Rheuma.
Mich selber im Radio singen zu hören.

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Frage: Gibt es im Internet eine Adresse, unter der man Lieder von Ihnen hören kann?

Antwort: http://www.myspace.com/uteusa
(kostenlos)

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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist Ernst Probst, der zusammen mit seiner Frau Doris Probst das Interview-Weblog http://interview-weblog.blogspot.com betreibt

Dienstag, 26. August 2008

Wie wird man Traumberaterin?


















Interview mit der Traumberaterin Marianne Masters aus Frankfurt am Main – http://traumkladde.twoday.net

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Frage: Frau Masters, wie wird man Traumdeuterin?

Antwort: Meine Eigenbezeichnung lautet Traumberaterin, denn es geht mir in erster Linie nicht darum, einen Traum über den Kopf des Träumers hinweg zu deuten, sondern ich möchte den Träumer bis zu seiner eigenen Deutung begleiten und ihn auf diesem Weg unterstützen.

Mein Traumweg begann etwa 1995. Damals begann ich, mich an meine Träume regelmäßig zu erinnern und sie schriftlich festzuhalten. Bald las ich die ersten Bücher über Träume, besuchte Kurse und Vorträge zu dem Thema und setzte das Gelernte und Erfahrene um, indem ich mit meinen Träumen arbeitete. Im Jahr 2001 – ich hatte gerade das Internet für mich entdeckt und suchte natürlich auch etwas über Träume – entdeckte ich die Website des Psychologen Konrad Lenz – http://www.traumpraxis.eu. Ich nahm sein Traumdeutungsangebot in Anspruch und war von dem Ergebnis beeindruckt. Gleichzeitig erfuhr ich von der Mailingliste auf http://www.traumonline.eu, die von Konrad Lenz und dem Psychologen und Autor Klausbernd Vollmar moderiert wurde, und trat dieser bald bei. Es eröffneten sich neue Blickwinkel während der gemeinsamen Traumarbeit mit anderen Interessierten – ein bewegender Austausch, der gleichzeitig viel von dem vermittelte, wie man sich der Bedeutung eines Traumes annähern kann. Nachdem diese Mailingliste aufgelöst worden war, gründete ich im Februar 2003 eine eigene Mailingliste; den "Traumtempel" bei YahooGroups – http://de.groups.yahoo.com/group/Traumtempel
Im Jahr 2005 machte ich einen Fernlehrgang bei Traumonline; die strukturierte Traumarbeit auf diesem Wege fand ich spannend und lehrreich. Die Vielfalt der Methoden, die dort angeboten wurden, machten mich in professioneller Hinsicht sicherer. Im Februar 2008 gründete ich noch eine zweite Mailingliste, die besonders engagierten Traumarbeitern vorbehalten ist: http://de.groups.yahoo.com/group/Traumbaum

Immer wieder wurden und werden Träume an mich herangetragen, mit der Frage nach deren Bedeutung. Oft wurde ich gefragt: Warum machst du das nicht beruflich? Nun ja, der Markt ist klein, und ein wenig Bedenken hatte ich schon, als ich in diesem Sommer das Gewerbe angemeldet habe. Doch letztlich ist meine Freude auf diesem Weg entscheidend.

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Frage: Ist Traumberaterin Ihr Beruf oder Ihr Hobby?

Antwort: Traumarbeit ist mein Hobby, meine tägliche Psychohygiene. Doch noch mehr Freude macht die Traumarbeit mit anderen Menschen. Gemeinsam die Bedeutung ergründen, das mag ich, das belebt mich. Es ist immer wieder schön, einen Menschen dabei zu begleiten, weil es meist zu einem positiven Resultat kommt. Das meine ich in dem Sinne, dass beispielsweise ein beängstigender Traum auf diesem Weg sein Dunkles verlieren kann, dass man auf diesem Wege seine Fähigkeiten und sein Potenzial erkennen und dann auch entfalten kann. Erkenntnis ist ein Gewinn. Deshalb biete ich Traumberatungen an.

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Frage: Wenn jemand immer wieder vom selben Thema träumt, was hat dies zu bedeuten?

Antwort: Wenn sich ein Thema wiederholt, ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Träumer etwas verdrängt, oder dass ihm etwas nicht bewusst ist, was für seine Entwicklung und Gesundheit von Wichtigkeit ist. Da diesem Thema im Wachleben nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird, drängt es sich im Traum immer wieder auf. Und damit bekommt der Träumer wiederholt die Gelegenheit, das Problem zu erkennen und die Chance, es konstruktiv für sein Leben umzusetzen.

In manchen Fällen mag ein hartnäckiges Trauma vorliegen, so dass die Träume nicht eher ablassen, bis man sich professionelle psychotherapeutische Hilfe gesucht hat.

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Frage: Sie wuchsen im Künstlerdorf Worpswede auf, leben seit kurzem in Frankfurt am Main, reisen aber manchmal in Ihren Träumen nach Worpswede zurück, hat das einen Grund?

Antwort: Ja, auch heute noch kehre ich manchmal nach Worpswede oder anderen Orten meiner Vergangenheit zurück. Kurz nach dem Umzug nach Frankfurt kam das noch häufiger vor – es dauert offenbar etwas länger, bis die Seele angekommen ist. Zudem wird ja Aktuelles verarbeitet und der Abschied von Vertrautem und Gewohntem ist etwas, das man psychisch erst einmal verarbeiten muss. Die Träume leisten einen Teil dieser Arbeit, während man schläft. Weil man in seinem alten Umfeld viele Erfahrungen gesammelt hat, bildet der Traum diese auch dort ab. Aber es muss nicht unbedingt ein Umzug sein, der zurück an Orte der Vergangenheit führt. Die Kindheit prägt uns, und oft genug reagieren wir auch heute noch aus diesen alten Mustern heraus, ohne dass es uns bewusst wäre. Der Traum führt uns Vergangenes vor Augen, damit wir im Jetzt erkennen können, wo unser Handeln seine Wurzeln hat; vor allem wenn die Vergangenheit noch nicht abgeschlossen ist und dort noch gebundene Energie, also Entwicklungspotenzial liegt.

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Frage: Wie viele Träume werden im „Nächtebuch“ Ihres Weblogs „Traumkladde“ geschildert?

Antwort: Oh, da musste ich selbst gerade nachschauen. Es sind über 1750 Träume online zu lesen. Gleich werden zwei weitere Träume hinzukommen; nämlich die der letzten Nacht.

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Frage: Im „Traumtagebuch“ Ihres Blogs notieren Sie manchmal mehrere Ihrer Träume aus der vorigen Nacht, um sie mit anderen zu teilen, haben Sie einen Lieblingstraum?

Antwort: Einen speziellen Lieblingstraum habe ich nicht. Aber am schönsten zu erzählen finde ich die märchenhaften oder fantastischen Träume.

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Frage: Im Blog „Traumkladde“ gibt es Kommentare zu den Träumen, welche Inhalte haben diese?

Antwort: Je nachdem, was die Träume so zutage befördern, gibt es manchmal Reaktionen dazu. Manche sind witzig, manche bringen den Traum auf einen unvermuteten Punkt oder regen zu anderen Gedanken an. Manchmal ist es ein netter Gruß im Vorübergehen. Ich freue mich über jede Reaktion.

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Frage: Erhalten Sie viele Anfragen von Menschen, die wissen wollen, welche Bedeutung Ihre Träume haben?

Antwort: Nein, so direkt fragt selten jemand – auch wenn es manchen interessieren mag. :-)

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Frage: Wovon träumen nach Ihren Erfahrungen die meisten Menschen?

Antwort: Beziehungsthemen sind ein häufiges Traumthema – was aber auch daran liegen mag, dass die Beziehungen der Traumgestalten untereinander viel darüber erzählen, in welcher Beziehung unsere inneren Anteile stehen, die ja von den Traumpersonen repräsentiert werden. Innere Uneinigkeit kann sich im Traum widerspiegeln.

Die Traumthemen sind auch an Zeit und Kultur gebunden. Menschen in der heutigen Zeit träumen beispielsweise oft von modernen Transportmitteln wie Autos, Schiffen, Flugzeugen; wogegen die Menschen früherer Zeit mehr von Pferden, Kutschen oder Eseln träumten. Allen Menschen gemeinsame häufige Themen sind beispielsweise Sex und archetypische Mythen, wobei letztere modernen Menschen manchmal befremdlich religiös oder archaisch vorkommen.

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Frage: Schläft man besser, wenn man Träume hat oder wenn man keine hat?

Antwort: Träume haben wir jede Nacht. Die Frage ist: erinnern wir uns an diese? Schlafe ich besser, wenn ich mich an Träume erinnere oder wenn ich mich nicht an sie erinnere? Ich meine, der Schlaf ist gleich gut. Allerdings könnte der Schlaf dadurch beeinträchtigt werden, wenn man einen gewissen Ehrgeiz entwickelt und sich an alle Träume erinnern will. Denn mit dem Erinnern allein ist es nicht getan. Träume sind so flüchtig, sie müssen schriftlich oder mündlich festgehalten werden. Das bedingt natürlich, den Schlaf dafür zu unterbrechen. Geschieht dies häufiger und über einen längeren Zeitraum, so erlebe ich den Schlaf als weniger erholsam.

Aus anderer Sicht geantwortet: Wenn man regelmäßig mit seinen Träumen arbeitet, dann schläft man meiner Erfahrung nach besser. Einfach aus dem Grund, weil dann Alpträume verhältnismäßig selten auftauchen und man mehr mit sich im Reinen ist.

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Frage: Die Tageszeitung „Frankfurter Neue Presse“ hat Ihr Weblog http://traumkladde.twoday.net wohlwollend vorgestellt, haben auch andere Medien über Sie berichtet?

Antwort: Bisher nicht, doch was nicht ist, kann ja noch werden.

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Frage: Auf welchen Internetseiten kann man mehr über Sie erfahren?

Antwort: Derzeit bin ich damit beschäftigt, eine eigene Internetpräsenz aufzubauen. Auf diesen Seiten wird man auch mehr über mich und mein Angebot erfahren können. Sie finden es unter http://www.somnios.de

Fast hätte ich vergessen, meinen Podcast-Blog zu erwähnen. Das liegt daran, dass ich in letzter Zeit nicht dazu kam, damit weiterzumachen. Wer mich hören möchte, kann dies dort tun: http://traum-zeit.podspot.de - So etwas ist auch ein Beispiel für kreative Traumarbeit. Auf diese Weise bekommt man, ganz bequem nebenbei, noch einmal einen anderen Zugang zum Traum; womöglich sogar mit dem entscheidenden Aha-Effekt.

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Frage: Haben Sie vor, ein Buch über Traumdeutung zu schreiben?

Antwort: Ein Buch über Traumdeutung eher nicht. Was mir manchmal so durch den Kopf geistert, ist die Möglichkeit, ein Buch mit Traumverdichtungen und Traumbildern zu gestalten. Konkrete Formen hat das bisher noch nicht angenommen. Das mag daran liegen, dass ich mich zum Schreiben nicht wirklich berufen fühle, wenngleich ich sehr gerne schreibe.

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Frage: Wenn Ihnen eine gute Fee Wünsche erfüllen könnte, was würden Sie ihr sagen?

Antwort: Ich wünsche mir Gesundheit, mehr Gelassenheit, Mut und Weisheit. Sie meinten doch die Fee mit den vier Wünschen, oder?

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Die Fragen für das Interview stellte der Wiesbadener Journalist Ernst Probst – http://interview-weblog.blogspot.com und http://internet-zeitung.blogspot.com

Freitag, 22. August 2008

Was macht eine Traumdeuterin?

Interview mit der Traumdeuterin Marianne Masters aus Frankfurt am Main

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Frage: Frau Masters, was macht eine Traumdeuterin?

Antwort: Ich begleite den Träumer bei der Klärung von Symbolen, bei der Arbeit mit den Traumgestalten; begleite ihn auf dem Weg der Bedeutungsfindung.

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Weblink:
http://somnios.de

Samstag, 2. August 2008

Was ist Liebe?



Video: "Das ist Liebe" von "steingewitter" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=apt9E2yzWeg

Beschreibung des Videoclips:

Frauen und Männer zur Liebe.

Freitag, 1. August 2008

Frage: Was war das bekannteste Massenaussterben der Erdgeschichte?



Video: "Dinosaur Extinction by Asteroid" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=7LANzRWQ3uM

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was war das bekannteste Massenaussterben der Erdgeschichte?

Das bekannteste Massenaussterben der Erdgeschichte fand gegen Ende der Kreidezeit vor mehr als 65 Millionen Jahren statt. Dieses Ereignis wird als Dinosaurieraussterben bezeichnet. Außer den Dinosauriern starben damals jedoch auch die Ammoniten, Belemniten, riffbildenden Muscheln, Meeresreptilien wie die Plesiosaurier und Mosasaurier, die Flugsaurier und die zahntragenden Vögel aus. Es gab aber auch Reptilien, welche dieses große Sauriersterben überlebten: nämlich Brückenechsen, Schildkröten, Krokodile, Echsen (Warane, Geckos, Eidechsen) und Schlangen. Über das Massenaussterben gegen Ende der Kreide gibt es unzählige Theorien. Es wurde unter anderem mit Klimaveränderungen, Meteoriteneinschlägen oder den Folgen eines weltweit spürbaren Vulkanismus in Verbindung gebracht.

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Bestellungen des Taschenbuches "Rekorde der Urzeit" bei:
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Rekorde+der+Urzeit

Sonntag, 27. Juli 2008

Wo liegt die ergiebigste Fundstelle von Ursauriern?



Video: "Dimetrodon hunt" von "Vrahno" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=mvcIoOhtPDQ

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wo liegt die ergiebigste Fundstelle von Ursauriern?

Antwort: Als die weltweit ergiebigste Fundstelle von Ursauriern gilt der „Bromacker“ oberhalb des Dorfes Tambach-Dietharz in Thüringen. Die Saurierreste stammen aus der frühen Permzeit vor etwa 290 Millionen Jahren. Zum Fundgut gehören Überbleibsel des bis zu 3,50 Meter großen räuberischen Sauriers Dimetrodon mit einem halbrunden Segel auf dem Rücken. Außerdem barg man dort überraschenderweise Reste des Sauriers Seymouria, den man lange Zeit nur aus Amerika kannte. Auf dem „Bromacker“ nimmt seit 1974 alljährlich im Sommer der Paläontologe Thomas Martens vom Naturkundemuseum Gotha seine Ausgrabungen vor. Bisher entdeckte er 30 komplette Skelette (darunter das so genannte „Tambacher Liebespaar“), Hunderte einzelner Knochen und Fußabdrücke von Sauriern, die zwölf Arten zugeordnet werden können. Diese Saurier aus dem heutigen Thüringer Wald lebten etwa 60 Millionen Jahre vor den ersten Dinosauriern („Schreckensechsen“) aus der Triaszeit vor etwa 230 Millionen Jahren. Damals lag der Fundort der Thüringer Saurier am Äquator. Das Klima war warm, es gab Trockenzeiten und Regenzeiten. Auf dem Land gediehen Nadelholz- und Farngewächse. Als Grund für den Fundreichtum von Tambach-Dietharz gilt ein ehemaliger See, zu dem in der Permzeit viele Saurier zur Tränke kamen. Wenn dort Saurier starben, wurden sie von Ablagerungen bedeckt und blieben unter Luftabschluss als Fossilien der Nachwelt erhalten.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Warum hören Menschen so gerne Tierstimmen?









Interview mit dem Verleger Roland Fiala vom Musikverlag Edition AMPLE, Rosenheim - http://www.tierstimmen.de

Frage: Herr Fiala, warum hören Menschen so gerne Tierstimmen?

Antwort: Menschen hören gerne Tierstimmen, weil sie zum Einen mehr über die Tiere erfahren und diese verstehen wollen. Zum Anderen entspannen Tierstimmen. Wir haben eine Vielzahl z. B. von Vogelstimmen-CDs im Programm, mit denen auch Laien unsere heimische Vogelwelt bestimmen können. Oft ist die Fluchtdistanz der Tiere zu groß, um sie zu sehen. Es ist oftmals leichter, die entsprechende Tierart akustisch zu bestimmen.

Einige Produktionen wie z. B. "Die Vogelstimmen Europas, Nordafrikas und Vorderasiens", "Froschlurche", "Heuschrecken" oder "Fledermäuse" werden vorwiegend von Biologen eingesetzt um z. B. mit Klangatrappen die Arten anzulocken, um sie zu beringen oder als Bestimmungshilfe für Kartierungen.









Viele Menschen gehen leider "taub" durch die Natur und kennen nur wenig Tierstimmen. Sogar Arten wie Kohlmeise, Amsel oder Rotkehlchen können akustisch nicht unterschieden werden. Es ist jedoch sehr wichtig, die Kenntnisse zu unserer heimischen Tier- und Artenvielfalt an jüngere Generationen weiterzugeben. Nur was wir kennen, können wir schützen. Darum haben wir auch speziell für Kinder zwei Audio-CDs produziert, um spielerisch die Tierstimmen und Geräusche von Wald und Bauernhof vorzustellen. Viele unserer Produktionen sind mit umfangreichen Beiheften versehen. Diese enthalten z. B. Bilder, Steckbriefe der Arten und weitere wichtige Informationen zu den jeweiligen Tonaufnahmen.

Für viele Menschen dienen Tierstimmen-CDs aber auch zur Entspannung. Mit authentischen Tonaufnahmen aus dem Regenwald Amazonas, dem Meeresrauschen und den Seevögel im Wind oder Plätschern eines Gebirgsbachs können sie hervorragend entspannen. Naturgeräusche eignen sich auch als Hintergrundgeräusche für z. B. Fahrstühle oder Einkaufszentren. Die Tierstimmen geben einem das Gefühl der Freiheit. Die akustische Naturatmosphäre sorgt für positive Stimmung. Auch viele geplagte Tinnituspatienten können mit unseren Tonaufnahmen ihre lästigen Ohrgeräusche ablenken.









Echte Emotionen weckt hingegen die Audio-CD "Walstimmen". Die Gesänge und Rufe von 15 Wal- und Delfinarten sind faszinierend und berühren die Hörer emotional. Der Einsatz von Tierstimmen-CDs ist also sehr vielseitig. Erleben und verstehen auch Sie die Welt der Tierstimmen und Naturgeräusche bei
http://www.tierstimmen.de

Montag, 26. Mai 2008

Was ist Zufall?


















Interview mit dem Chemiker, Wissenschaftsjournalisten und Buchautor Dr. Rolf Froböse

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Frage: Herr Dr. Froböse, was ist Zufall?

Antwort: Wir müssen den Zufall erster Ordnung vom Zufall höherer Ordnung unterscheiden. Der Zufall erster Ordnung zeigt uns die triviale Seite, eine mit den Regeln der Mathematik erklärbare Realität, von der wir uns aber immer wieder narren lassen und vergeblich nach einem inneren Zusammenhalt suchen. Das zweite Gesicht ist der „Zufall höherer Ordnung“, der eigentlich kein Zufall mehr ist, weil er auf Zusammenhängen basiert, die von der Wissenschaft erst jetzt erkannt worden sind. So können neuerdings mit Hilfe der modernen Quantenphysik eine Reihe von Phänomenen erklärt werden, die bis vor kurzem noch als "Spuk" galten.

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Dr. Rolf Froböse hat das Buch „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal“ (ISBN 3833474203) veröffentlicht. Dieser Titel zum Preis von 14,90 Euro ist erhältlich bei:
http://www.amazon.de/geheime-Physik-Zufalls-Quantenph%C3%A4nomene-Schicksal/dp/3833474203/ref=sr_1_8?ie=UTF8&s=books&qid=1206863652&sr=1-8

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Dr. Rolf Froböse kam 1949 in Seesen a. Harz zur Welt. Er ist promovierter Chemiker und wirkte als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Gmelin-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Frankfurt am Main. Von 1988 bis 1991 arbeitete er als Redakteur und Ressortleiter „Forschung“ beim Technologiemagazin „highTech“ in München. Danach fungierte er bis Ende 1994 als Chefredakteur der Publikationen „Chemische Industrie“ und „Europa Chemie“ (Verlagsgruppe Handelsblatt). Seit 1995 ist er als Wissenschafts- und Wirtschaftsjournalist und Buchautor tätig.

Weblink:
http://www.froboese.com

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Bücher von Dr. Rolf Froböse:

Der Halleysche Komet, Harri Deutsch, Frankfurt, Thun 1985
Schlüssel zur Chemie, Econ, Düsseldorf, Wien, New York 1987
Sonderwerkstoffe im Wandel der Zeit, Die Geschichte des Hauses H.C. Starck, Goslar 1995. Eine 300 Seiten umfassende Unternehmensgeschichte der heutigen H.C. Starck-Gruppe anlässlich des 75jährigen Firmenjubiläums.
Lust und Liebe – alles nur Chemie?, Wiley-VCH, Weinheim 2004 (zusammen mit Gabriele Froböse)
Mein Auto repariert sich selbst. Und andere Technologien von Übermorgen, Wiley-VCH, Weinheim 2004
Fußball, Fashion, Flachbildschirme. Die zweite Kunststoffrevolution, Wiley-VCH, Weinheim 2006 (zusammen mit Klaus Jopp).
Wenn Frösche vom Himmel fallen. Die verrücktesten Naturphänomene, Wiley-VCH, Weinheim 2007
Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal, BoD GmbH, Norderstedt 2008

Mittwoch, 21. Mai 2008

Wann entstand die Erde?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wann entstand die Erde?

Die Entstehung der Erde reicht bis vor 4,6 Milliarden Jahren zurück. Damals wurde unser Planet aus einem Gasnebel „geboren“. Unzählige winzige Gaspartikel, Elementarteilchen und Moleküle zogen sich zusammen und bildeten allmählich einen diffusen rundlichen Körper: einen Protoplaneten. Dieser „Ball“ begann sich zu drehen. Durch die fortwährende Verdichtung seiner Bestandteile wurde er immer heißer, was zur Bildung erster stabiler chemischer Elemente führte. Dabei wanderte ein großer Teil der in dem Protoplaneten vorhandenen Elemente Eisen und Nickel zum Zentrum und bildete den Erdkern.

Montag, 14. April 2008

Wann erfolgte die früheste Operation in der Geschichte der Menschheit?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wann erfolgte die früheste Operation in der Geschichte der Menschheit?

Antwort: Die früheste Operation in der Geschichte der Menschheit wurde vielleicht schon zur Zeit der späten Neandertaler vor mehr als 50 000 Jahren vorgenommen. Es handelt sich möglicherweise um die Amputation eines Armes an einem Neandertaler, dessen Skelettreste in Shanidar (Irak) gefunden wurden. Der Arm war entweder krank oder verletzt gewe­sen. Einige Anthropologen bezweifeln allerdings, daß eine Amputation vorliegt.

Samstag, 12. April 2008

Aus welcher Zeit stammen die ältesten Kunstwerke der Schweiz?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Aus welcher Zeit stammen die ältesten Kunstwerke der Schweiz?

Antwort: Die ältesten Kunstwerke der Schweiz stammen aus dem Magdalénien vor mehr als 11500 Jahren. Die schönsten und meisten Kunstwerke aus dieser Zelt wurden in der Höhle Kesslerloch bei Thayngen (Kanton Schaffhausen) gefunden. Bekannt ist vor allem die Gravierung des sogenannten "Suchenden Rentiers" (früher "Weidendes Rentier" genannt) auf einem Lochstab aus Rentiergeweih. Mit Hilfe solcher Lochstäbe hat man damals krumme Holz- oder Elfenbeinstäbe über Wasserdampf gerade gebogen. Weitere Kunstwerke aus dem Magdalénien in der Schweiz wurden in der Höhle Schweizersbild, in der Rislisberghöhle, am Hollenberg bei Arlesheim und bei Baar geborgen.

Mittwoch, 9. April 2008

Aus welchen Gründen fällt der Kurs einer Aktie?














Interview mit Christian Gewiese, Geschäftsführer von „Digital Finance GmbH“ aus Bad Rappenau (Baden-Württemberg), der das Finanzportal „GOYAX“ - http://www.goyax.de - betreibt

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Frage: Herr Gewiese, aus welchen Gründen fällt der Kurs einer Aktie?

Antwort: Vom Prinzip greift bei fallenden Aktienkursen die umgekehrte Erklärung zur vorherigen Frage. Das Angebot ist höher als die Nachfrage. Negative Meldungen können bewirken, dass Anleger die betreffenden Aktien verkaufen. Das können z.B. Gewinnwarnungen oder Auftragsrückgänge sein. Gleiches gilt auch, wenn Fonds oder andere institutionelle Anleger Aktien verkaufen. Es gibt eine Vielzahl an Gründen, die für einen fallenden Aktienkurs verantwortlich sein können. Und wenn die Märkte allgemein sehr volatil sind, dann können bereits Gerüchte zu drastischen Kursbewegungen führen. Das war z.B. in den vergangenen Monaten bei einigen Immobilienaktien deutlich zu erkennen.

Aus welchen Gründen steigt der Kurs einer Aktie?














Interview mit Christian Gewiese, Geschäftsführer von „Digital Finance GmbH“ aus Bad Rappenau (Baden-Württemberg), der das Finanzportal „GOYAX“ - http://www.goyax.de - betreibt

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Frage: Herr Gewiese, aus welchen Gründen steigt der Kurs einer Aktie?

Antwort: Weil die Nachfrage höher als das Angebot ist, was zum Beispiel durch eine positive Meldung ausgelöst werden kann. Das könnten Quartalsberichte, Jahresabschlüsse, Auftragsbestätigungen oder auch allgemeine Wirtschaftsdaten sein, die direkt oder indirekt mit einem bestimmten börsennotierten Unternehmen in Verbindung gebracht werden. Oder weil z.B. ein Fonds ein größeres Aktienpaket gekauft hat.

Montag, 7. April 2008

Welche Vorzüge und Nachteile hat der Kauf von Büchern im Internet?














Interview mit Rüdiger Gollwitzer vom „Buch- und Medienservice Gollwitzer“ in Weiden (Oberpfalz/Bayern) – http://www.buchwelt.de

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Frage: Welche Vorzüge und Nachteile hat der Kauf von Büchern im Internet?

Antwort: Ob in der Arbeit oder daheim, sobald man am Computer sitzt, bietet das Internet Recherche-Möglichkeiten ohne Ende zu jeder Zeit. Auch das riesige Angebot an Büchern wird für jeden leicht und übersichtlich in Datenbanken angeboten und ermöglich mehr oder weniger problemloses Suchen und Finden. Bestelltes bekommt man bequem zugeschickt und das auch noch völlig ohne Risiko. Rückgabe ist in jedem Falle möglich. Umtausch in einem stationären Geschäft hingegen ist immer Kulanz. Ein Recht auf Umtausch gibt es hier ja nicht.

Die wunderbare Welt des Internets hat natürlich Nachteile. Das Erleben von Büchern, das, was eine Buchhandlung ausstrahlt, die Atmosphäre, die Haptik, das alles kann Internet nicht bieten. Auch der Plausch mit dem Buchhändler um die Ecke, selbst wenn man mal nichts kaufen möchte, ist im Internet wohl nicht möglich. Und alte Bekannte wird man wohl im Internetshop auch nicht unbedingt treffen.

Dienstag, 1. April 2008

Wie wird ein Artikel bei "Google News" lesbar?














Wiesbaden (die-interessante-frage) - "Wie schaffe ich es nur, dass meine Nachricht, mein Artikel, meine Pressemitteilung oder meine Werbung bei 'Google News Deutschland' lesbar ist?" Diese Frage wird sich schon mancher Selbstständige oder Unternehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestellt und keine Antwort darauf gefunden haben.

Tatsächlich ist es auf den ersten Blick nicht leicht, einen Text - und sei er noch so interessant - bei der renommierten und viel besuchten Nachrichtensuchmaschine mit der Internetadresse http://news.google.de unterzubringen. "Google News Deutschland" mit mehr als 700 ständig aktualisierten Nachrichtenquellen stellt nämlich sehr hohe Anforderungen an Nachrichtenlieferanten, die der Betreiber einer Homepage, eines Weblogs oder eines Forums kaum erfüllen kann.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten, letztendlich doch unter den vielen Nachrichten von "Google News Deutschland" präsent zu sein. Bestimmte kostenlose Pressdienste machen dies möglich. Wer dort eine interessante Pressemitteilung veröffentlicht, die von "Google News Deutschland" als wichtig eingestuft wird, erscheint bereits innerhalb kurzer Zeit unter den News der Nachrichtensuchmaschine.

Nachfolgend eine Auswahl kostenloser Pressedienste (in alphabetischer Reihenfolge), die bei "Google News Deutschland" als Nachrichtenlieferant dienen:

http://openpr.de
http://www.businessportal24.com
http://www.firmenpresse.de
http://www.live-pr.com
http://www.news4press.com
http://www.pressmitteilung.ws
http://www.pr-inside.com/de

Manche dieser zum Nulltarif arbeitenden Pressedienste sind auch Nachrichtenlieferant für die Nachrichtensuchmaschinen http://www.msn.com, http://www.newsexpress.de, http://www.redtram.de, http://www.web.de, http://www.yahoo.de oder andere Webseiten.

Kostenlose Pressedienste werden im Weblog http://kostenlose-pressedienste.blogspot.com eines Wiesbadener Journalisten vorgestellt.

Donnerstag, 13. März 2008

Wie tickt ein Trader?


Link: sevenload.com


Video: "Wie tickt ein Trader?" von "Deutsche Welle" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/47H2XrD/Wie-tickt-ein-Trader

Beschreibung des Videoclips:

Was bedeutet es für Wertpapier- und Devisenhändler, wenn weltweit die Kurse Achterbahn fahren und sich riesige Vermögen in Luft auflösen? Sind gute Trader emotional gestörte und gefühlskalte Menschen, wie eine amerikanische Studie herausgefunden haben will? Und wie denkt einer, der täglich Millionen bewegt? Unser Thema in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt.

Zu Besuch bei einem ehemaligen Devisenhändler der Deutschen Bank. Das Geschäft mit Währungen ist die Königsdisziplin, denn hier müssen Entscheidungen blitzschnell fallen. Der frühere Trader weiß, wie aufreibend der Job ist: Ein Händler muss viele Dinge gleichzeitig tun können, er muss reaktionsschnell sein und diszipliniert. Nur der Erfolg beflügelt, doch der ist nicht berechenbar. Psychologen sprechen von einer Kontrollillusion. Denn Handeln bleibt ein Spekulationsgeschäft. Risiken abmindern könnte nur ein besserer Umgang mit Fehlern in den Banken. Da aber ist noch viel zu tun.

Donnerstag, 6. März 2008

Was macht ein bügelfreies Hemd bügelfrei?



Beschreibung des Audios:

Bügelfreie Textilien können einem das Leben bequemer machen. Hören Sie in dieser Ausgabe des Chemie Reporters, wie man Fasern bändigt und Wäsche knitterfrei wird.

Woher nehmen Windeln ihre Saugkraft?

Wie macht man Lederschuhe wasserdicht?



Beschreibung des Audios:

Wer schon einmal beim Wandern von einem Regenguss überrascht wurde, kennt vielleicht das unangenehme Gefühl, in nassen Lederschuhen zu stecken. Was ist das Geheimnis von wasserdichten Schuhen? Mit dieser eingesendeten Frage gewann Naeem aus Syrien einen iPod Nano im Rahmen des Gewinnspieles auf http://www.young-germany.de

Wie bringt man Mineralwasser zum Sprudeln?



Beschreibung des Audios:

Viele mögen das prickelnde Gefühl auf der Zunge. Mineralwasser mit Kohlensäure hat eben das gewisse spritzige Etwas. Ungefähr sechs Gramm Kohlensäure befinden sich in einer Flasche Sprudelwasser. Aber wie sie da eigentlich hinkommt, klärt unser Chemie Reporter. Mit dieser eingesendeten Frage gewinnt Yvonne aus Singapur einen iPod Nano im Rahmen des aktuellen Gewinnspieles auf http://www.young-germany.de

Warum kann man Meerwasser nicht trinken?



Beschreibung des Audios:

Man kann Meerwasser zwar trinken, aber man löscht damit nicht seinen Durst. Es wird einem nicht nur schlecht sondern man verdurstet innerlich. Warum das so ist, klärt unser Chemie Reporter.

Wie kommt die Kälte in den Kühlschrank?



Beschreibung des Audios:

Um es kurz zu machen: Nicht die Kälte kommt in den Kühlschrank, sondern die Wärme geht aus dem Kühlschrank. Streng genommen kann ein Kühlschrank nämlich gar keine Kälte erzeugen. Das klingt erst einmal etwas merkwürdig. Doch die Funktionsweise eines Kühlschranks beruht auf einem einfachen Naturgesetz. Unser Chemie Reporter erklärt das Prinzip. Diese eingesendete Frage kommt von Bruno aus Brasilien.

Was bedeutet die Oktanzahl beim Benzin?



Beschreibung des Audios:

Man könnte meinen, man würde am besten immer mit 100-Oktan Benzin fahren. Das stimmt aber nicht. Jeder Benzinmotor ist auf einen ganz bestimmten Kraftstofftyp eingestellt. Was hat es mit den Oktanzahlen auf der Zapfsäule an der Tankstelle auf sich? Unser Chemie Reporter erklärt die Hintergründe der Oktanzahl. Mit dieser eingesendeten Frage gewann Uli aus Essen einen iPod Nano im Rahmen des Gewinnspieles auf http://www.young-germany.de

Wann bezahlen Kinder für ihre Eltern?



Video: "Elternunterhalt - wann bezahlen Kinder für ihre Eltern?" von "AdvoTV" bei "You Teach"

Beschreibung des Videoclips:

AdvoTV geht der Frage nach, ob und wie Kinder für Ihre Eltern unterhaltspflichtig sind. Experte im Studio ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht Florian Linten. (http://www.linten.de) Mehr Kanzleivideos finden Sie unter http://www.advotv.com

Was macht Autolack kratzfest?



Beschreibung des Audios:

Autolack muss in seinem bewegten Leben so einiges aushalten können: schrubbende Waschbürsten, aufwirbelnde Steinchen oder peitschende Zweige. Selbst unsere Fingernägel hinterlassen durch das ständige Öffnen und Schließen der Türen im Lack ihre Spuren. Was muss man mit dem Lack also anstellen, damit er solchen Belastungen möglichst lange widersteht? Diese eingesendete Frage kommt von Timothy aus Vancouver.

Warum muss man beim Zwiebelschneiden weinen?



Beschreibung des Audios:

Wenn man eine Zwiebel zerschneidet, löst man ahnungslos eine Kettenreaktion aus. Die Zwiebel wehrt sich mit chemischen Mitteln. Das soll den Angreifer verjagen. Eigentlich ist es als Abschreckung hungriger Nagetiere gedacht, aber auch der Mensch gehört zu ihren Fressfeinden. Unser Chemie Reporter erklärt, warum die Augen beim Zwiebelschneiden tränen. Diese eingesendete Frage kommt von Ben aus Kenia.

Mittwoch, 5. März 2008

Warum verkalkt ein Wasserkocher?



Beschreibung des Audios:

Ein verkalkter Wasserkocher wird zu einem echten Stromfresser. Erst einmal verbraucht man nämlich die Energie um den Kalk zu erhitzen, bevor dann die Wärme an das Wasser gelangt. Also sollte man den Kalk ab und zu wieder auflösen. Aber warum verkalkt ein Wasserkocher überhaupt? Diese eingesendete Frage kommt von Kai aus Deutschland.

Dienstag, 4. März 2008

Wie funktioniert Haargeel?



Beschreibung des Audios:

Ob Surfer-Look, Latin-Lover-Style oder Starkstromfrisur. Mit ein bisschen Haargel lässt sich der modisch angesagte Typ schnell ins Haar frisieren. Maximaler Halt lautet dabei das Motto. Doch wie funktioniert das? Was steckt aus chemischer Sicht hinter der Stylingformel? Diese eingesendete Frage kommt von Anouk aus Amsterdam.

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Wie wird Beton gemacht?



Beschreibung des Audios:

Die Geschichte des Betons beginnt schon im antiken Rom. Die Römer fanden eine Methode, künstlichen Stein herzustellen. Damit bauten sie zum Beispiel das Colosseum und die Kuppel des berühmten Pantheons. Sogar nach Tausenden von Jahren können wir diese antiken Bauwerke noch bestaunen. Die Zusammensetzung des Betons ist bis heute im Wesentlichen gleich geblieben. Unser Chemie Reporter erklärt die Details.

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Wie löscht ein Tintenkiller Tinte?



Beschreibung des Audios:

Hinter dem Prinzip des Tintenkillers steckt eigentlich nur ein optischer Trick. Was sich wie Zauberei anhört ist ein wahres Kunststück der Chemie.

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Was macht Stahl rostfrei?



Was macht Stahl rostfrei?
http://video.youteach.de/mediadetails.php?key=75d777b51cf213964b81

Beschreibung des Audios:

Stahl besteht hauptsächlich aus Eisen. Und Eisen hat eine unangenehme Eigenschaft: es rostet. Wenn man einen Stahltopf also zum Beispiel nach dem Abwaschen nicht abtrocknet, bekommt er nach einer Weile rotbraune Rostflecke.

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Warum leuchten Textmarker?



Beschreibung:

Eigentlich handelt es sich bei dem Textmarker um einen ganz normalen Filzstift. Allerdings mit einer besonderen Fähigkeit: Mit einem Strich bringt er ganz gewöhnliche Buchstaben im Nu zum Strahlen. Diese eingesendete Frage kommt von Leonidas.

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Wer schreibt eigentlich für die Wikipedia?


Link: sevenload.com


Video: "Viele Köche - guter Brei? - Moritz: Folge 11" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/y3Pa9ui/Viele-Koeche-guter-Brei-Moritz-Folge-11/sliderPage/1

Beschreibung des Videoclips:

Moritz wundert sich: Wer schreibt eigentlich für die Wikipedia? Anonyme Autoren, mangelnde Transparenz - das kann doch nur zu Unfug führen! Moritz fragt Wikipedia-Autor Alexander Klimke, wer eigentlich hinter den Artikeln der freien Enzyklopädie steckt und wie die Qualitätskontrolle funktioniert. Ein Podcast der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

Freitag, 29. Februar 2008

Wie entstand das Rheintal?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wie entstand das Rheintal?

Antwort: Die Anfänge der Entstehungsgeschichte des Rheintals liegen mindestens 300 Millionen Jahre zurück. Zu dieser Zeit oder sogar noch früher ist zwischen dem Oslograben im Norden bis zur Rhonemündung im Süden in der Erdkruste eine Schwächezone entstanden, die vor etwa 50 Millionen Jahren im Eozän mitten in Europa auseinandergerissen wurde. Die Flanken zu beiden Seiten der Erdnaht rückten bis zu 4 Kilometer auseinander. Als ein keilförmiges Stück der Erdkruste einige Kilometer tief in die Lücke sank, bildete sich der etwa 300 Kilometer lange und durchschnittlich 35 Kilometer breite Oberrheingraben zwischen Frankfurt und Basel. Daß es dort heute trotz der weiteren Hebung der Ränder und Absenkung des Grabens keine kilometerhohen Bergriesen zu beiden Seiten und keinen tief abgesunkenen Binnensee gibt, ist auf die Abtragung und den Transport des Gesteins durch Wasser und Wind und Ablagerung dieser Produkte im Graben zurückzuführen. Hierdurch wurden die geologischen Spuren dieser Vorgänge verwischt. In die seit etwa 50 Millionen Jahreen aufsteigenden Gebirgsschollen an den Rändern des des Oberrheingrabens schnitten sich Bäche und Flüsse ein und transportierten Gesteinsmaterial ins Tal. Auf diese Weise wurden vom Schwarzwald und von den Vogesen schon mehr als 2000 Meter abgetragen. Die Ablagerungsprodukte im Oberrheingraben sind stellenweise bis auf nahezu 4000 Meter Mächtigkeit angewachsen.

Was ist ein Basilisk?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst:

Frage: Was ist ein Basilisk?

Antwort: Basilisk (griechisch: basiliskos = „kleiner König“) hieß ein Furcht und Schrecken erregendes mittelalterliches Mischwesen zwischen Hahn, Schlange und Drache. Dieses Wesen mit dem Kopf, dem Körper und den Füßen eines Hahns sowie mit einem Eidechsen- oder Schlangenschwanz fürchtete man wegen seines tödlichen Blickes (Basiliskenblick) und Gifthauches. Angeblich entstand der Basilisk aus einem missgebildeten Hühnerei, das von Schlangen oder Kröten ausgebrütet wurde. Jene phantastische Vorstellung existierte zuerst im Alten Orient, später gelangte sie über spätmittelalterliche Schriftsteller und Kirchenväter in die Tierbücher des hohen Mittelalters und hielt sich bis ins 17. Jahrhundert. Der Basilisk symbolisierte unter anderem Tod und Teufel. In der Kunst des Mittelalters kam er vor allem in der romanischen Bauplastik vor oder auch bei Darstellungen von Jesus Christus, der den Basilisk oder Aspis, die Schlangenviper, zertritt. Ein Basilisk wird zum Beispiel auf dem Elisabethschrein aus dem 13. Jahrhundert in der Elisabethkirche in Marburg dargestellt. In der österreichischen Hauptstadt erinnert das Haus „Zum Basilisken“ in der Schönlaterngasse an die Sage über den Wiener Basilisken, der dort Anfang des 13. Jahrhunderts in einem Brunnen erschien. – Als Basilisk bezeichnet man heute auch eine Gattung bis zu 80 Zentimeter langer Leguane im tropischen Amerika. Eines der beliebtesten Terrarientiere ist der Helm-Basilisk (Basiliscus basiliscus).

Samstag, 23. Februar 2008

Was war das bekannteste Massenaussterben der Erdgeschichte?



Video: "Dinosaur Extinction by Asteroid" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=7LANzRWQ3uM

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was war das bekannteste Massenaussterben der Erdgeschichte?

Antwort: Das bekannteste Massenaussterben der Erdgeschichte fand gegen Ende der Kreidezeit vor mehr als 65 Millionen Jahren statt. Dieses Ereignis wird als Dinosaurieraussterben bezeichnet. Außer den Dinosauriern starben damals jedoch auch die Ammoniten, Belemniten, riffbildenden Muscheln, Meeresreptilien wie die Plesiosaurier und Mosasaurier, die Flugsaurier und die zahntragenden Vögel aus. Es gab aber auch Reptilien, welche dieses große Sauriersterben überlebten: nämlich Brückenechsen, Schildkröten, Krokodile, Echsen (Warane, Geckos, Eidechsen) und Schlangen. Über das Massenaussterben gegen Ende der Kreide gibt es unzählige Theorien. Es wurde unter anderem mit Klimaveränderungen, Meteoriteneinschlägen oder den Folgen eines weltweit spürbaren Vulkanismus in Verbindung gebracht.

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Weblink:

Rekorde der Urzeit
http://rekorde-der-urzeit.blogspot.com

Freitag, 22. Februar 2008

Wann gab es die ersten Kochgefäße?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wann gab es die ersten Kochgefäße?

Antwort: Die ersten "Kochgefäße" bestanden aus kleinen Erdgruben, die man mit Leder, Pferdemagen oder Rentierblasen auskleidete. Solche Kochgruben wurden vor mehr als 11500 Jahren von den Jägern und Sammlern aus dem Magdalénien angelegt. Sie füllten sie mit Wasser und Fleisch und warfen mit Astgabeln im Feuer erhitzte Steine hinein, wodurch das Kochgut ins Sieden geriet. Häufig sind die als "Tauchsieder" benutzten Kochsteine durch das Eintauchen in die kalte Flüssigkeit zerbrochen.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Was sind die ältesten Trinkgefäße?











Schädelbecher aus dem Neandertal

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was sind die ältesten Trinkgefäße?

Antwort: Als die ältesten bekannten Trinkgefäße gelten die von späten Neandertalern in der Zeit zwischen etwa 115000 und 35000 Jahren aus menschlichen Schädeldächern geschaffenen Schädelbecher. Durch den Trunk aus einem solchen Gefäß ehrte man offensichtlich das Andenken des Toten und erhoffte sich davon, dessen besondere Eigenschaften zu erlangen. Ein solcher Schädelbecher wurde im Neandertal bei Düsseldorf-Mettmann entdeckt.

Montag, 18. Februar 2008

Wie haben RSS-Feeds das Internet verändert?














Interview mit Ronny Rohr vom RSS-Verzeichnis "RSS-Nachrichten.de" - http://www.rss-nachrichten.de

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Frage: Wie haben RSS-Feeds das Internet verändert?

Antwort: Wir sind der Meinung, dass die Veränderung noch nicht vollzogen ist.

Heute betrachtet, kommt keine Webseite mehr an dem Thema RSS vorbei - es ist zum „must-have“ geworden, RSS-Feeds anzubieten. Dennoch ist das Thema beim Internetuser noch nicht ganz angekommen. Zwar nehmen die Downloads bei RSS-Readern und die Nutzung von personalisierten Startseiten wie iGoogle.com oder netvibes.com stätig zu, aber der normale Durchschnitts-Surfer sucht sich seine Nachrichten immer noch per Hand aus verschiedenen Quellen umständlich und zeitaufwendig zusammen.

In der Zukunft sehen wir zwei Trends, die sich weiter verstärken werden. Der erste ist das Aussterben von Newslettern als Folge der immer weiter anwachsenden SPAM-Flut. Hier wird sich der Leser zukünftig lieber RSS-Feeds bedienen, als seine Informationen unter hunderten von Spammails auszufiltern. Der zweite Trend sind personalisierte Startseiten, bei denen sich der Leser seine RSS-Feeds per Klick einstellen und übersichtlich anordnen kann.

Die RSS-Reader werden deswegen aber nicht vom Markt verschwinden. Sie sind für professionelle Nachrichtenbeobachter (z.B. Aktienhändler) nützliche Tools. Auch für den Laien gibt es mittlerweile RSS-Reader mit voreingestellten Feeds, wie die „Nachrichten-BOX“ von RSS-Nachrichten.de. RSS-Reader incl. der Nachrichten-BOX finden Sie unter http://www.rss-nachrichten.de/rss-reader

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Links zum Thema:

Was ist RSS?
http://www.rss-verzeichnis.de/einfuehrung.php

RSS-Nachrichten.de
http://www.rss-nachrichten.de

RSS-Verzeichnis.de
http://www.rss-verzeichnis.de

Donnerstag, 7. Februar 2008

Was ist ein Dinosaurier?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was ist ein Dinosaurier?

Antwort: Dinosaurier unterscheiden sich von anderen urzeitlichen Sauriern grundlegend durch einen verbesserten Bewegungsapparat, der größere Schnelligkeit und Beweglichkeit zuließ. Erreicht wurde dies durch eine verbesserte Stellung der
Extremitäten. Bei den Dinosauriern setzten die Beine nicht mehr wie bei anderen Reptilien (Kriechtiere) seitwärts am Körper an, was nur eine schubkriechende Fortbewegung erlaubte. Stattdessen hatten die Dinosaurier die Gliedmaßen senkrecht am Körper. Ihre Beinstellung entsprach derjenigen von heutigen Säugetieren und Vögeln. Diese statisch günstigere Anordnung der Gliedmaßen ließ auch ein höheres Körpergewicht zu.

Nach dem Bau der Hüft- und Beckenregion werden die Dinosaurier in zwei große Gruppen oder Ordnungen eingeteilt: Die eine davon sind die Saurischia oder Echsenbecken-Dinosaurier, die anderen die Ornithischia oder Vogelbecken-Dinosaurier. Kurioserweise sind die Echsenbecken-Dinosaurier trotz ihres Namens näher mit den Vögeln verwandt als die Vogelbecken-Dinosaurier. Bei ihnen gab es Pflanzen- und Fleischfresser. Die Fleischfresser unter den Saurischa bezeichnet man als Theropoden, die Pflanzenfresser als Sauropoden. Zu den Echsenbecken-Dinosauriern gehörten die größten Dinosaurier (Supersaurus, Ultrasaurus) und die kleinsten (Compsognathus) sowie gefährliche Raub-Dinosaurier wie Tyrannosaurus.

Die Vogelbecken-Dinosaurier waren allesamt Pflanzenfresser. Sie trugen teilweise Panzer, Hornplatten und Hörner. Im Gegensatz zu den Echsenbecken-Dinosauriern ragten ihr Schambein und Sitzbein nach hinten unten. Als weiteres typisches Merkmal gilt ein zusätzlicher Knochen am Vorderende des Unterkiefers. Zu den Vogelbecken-Dinosauriern gehörten die Unterordnungen Ornithopoda (Vogelfüßer), Pachycephalosauria
(Dickschädel-Echsen oder Dickkopf-Dinosaurier), Stegosauria (Platten-Echsen), Ankylosauria (Panzer-Dinosaurier) und Ceratopsia (Horn-Dinosaurier oder Nackenschild-
Dinosaurier).

Mittwoch, 6. Februar 2008

Was war das bekannteste Massenaussterben der Erdgeschichte?



Video: "Dinosaur Extinction by Asteroid" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=7LANzRWQ3uM

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was war das bekannteste Massenaussterben der Erdgeschichte?

Antwort: Das bekannteste Massenaussterben der Erdgeschichte fand gegen Ende der Kreidezeit vor mehr als 65 Millionen Jahren statt. Dieses Ereignis wird als Dinosaurieraussterben bezeichnet. Außer den Dinosauriern starben damals jedoch auch die Ammoniten, Belemniten, riffbildenden Muscheln, Meeresreptilien wie die Plesiosaurier und Mosasaurier, die Flugsaurier und die zahntragenden Vögel aus. Es gab aber auch Reptilien, welche dieses große Sauriersterben überlebten: nämlich Brückenechsen, Schildkröten, Krokodile, Echsen (Warane, Geckos, Eidechsen) und Schlangen. Über das Massenaussterben gegen Ende der Kreide gibt es unzählige Theorien. Es wurde unter anderem mit Klimaveränderungen, Meteoriteneinschlägen oder den Folgen eines weltweit spürbaren Vulkanismus in Verbindung gebracht.

Wie stelle ich ein Video auf das Hamburg1-Videoportal?






Wie stelle ich ein Video auf das Hamburg1-Videoportal? - kewego
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In nur 82 Sekunden können Sie Ihr Video auf das Hamburg1-Videoportal laden. Viel Spaß!

Dienstag, 5. Februar 2008

Wie heißt das größte Faultier?













Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wie heißt das größte Faultier?

Antwort: Als größtes Faultier gilt das vor etwa 10000 Jahren in Amerika ausgestorbene Megatherium. Es war größer als ein heutiger Elefant und konnte sich 6 Meter hoch aufrichten, um Blätter von den Bäumen zu fressen.

Montag, 4. Februar 2008

Wer war der größte Laufvogel in Deutschland?




















Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wer war der größte Laufvogel in Deutschland?

Antwort: Der größte Laufvogel Deutschlands existierte im Eozän vor etwa 45 Millionen Jahren. Er war knapp 2 Meter hoch und wird Diatryma genannt. Reste von diesem räuberischen Vogel, der selbst kleine Säugetiere nicht verschmähte, wurden im Geiseltal bei Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) und in der Grube Messel bei Darmstadt (Hessen) geborgen. Diatryma ist auch aus Nordamerika bekannt.

Wie lang war das größte Krokodil?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wie lang war das größte Krokodil?

Antwort: Das längste Krokodil war der gegen Ende der Kreidezeit vor mehr als 65 Millionen Jahren in Nordamerika heimische Deinosuchus – zu deutsch „schreckliches Krokodil“. Manchmal wird es in der Fachliteratur auch Phobosuchus genannt, was so viel wie „Horrorkrokodil“ bedeutet. Deinosuchus besaß einen mehr als 2 Meter langen Schädel. Seine Gesamtlänge wird auf etwa 15 Meter geschätzt. Ähnlich lang wie Deinosuchus soll eine Gavialart namens Rhamphosuchus aus der Zeit vor weniger als 5 Millionen Jahren gewesen sein, die in Indien nachgewiesen wurde.

Samstag, 2. Februar 2008

Wie hoch ist der größte Berg unseres Sonnensystems?



Video: "S & Mike Patton - Maritime" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=-KlZhfPYKEA

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wie hoch ist der größte Berg unseres Sonnensystems?

Antwort: Der höchste und größte bekannte Berg in unserem Sonnensystem ist der Olympus Mons (lateinisch: Berg Olymp), benannt nach dem Sitz der antiken griechischen Götter. Dabei handelt es sich um einen erloschenen Vulkan in der Tharsis-Region auf dem Planeten Mars. Er hat - vom Fuß gemessen - eine Gipfelhöhe von 26,4 Kilometern und einem Durchmesser von nahezu 600 Kilometern. Olympus Mons wurde früher als "Nix Olympica" (lateinisch: nix = Schnee) bezeichnet. Diesen Begriff prägte Giovanni Schiaparelli, der den Riesenberg am 10. November 1879 entdeckt hatte und irrtümlich glaubte, Schnee zu sehen.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Wann wurden die ersten Dinosaurier-Fußabdrücke in Amerika entdeckt?













Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wann wurden die ersten Dinosaurier-Fußabdrücke in Amerika entdeckt?

Antwort: Die erste Entdeckung von Dinosaurier-Fährten in Amerika glückte 1802 dem Farmersohn Pliny Moody beim Pflügen eines Feldes unweit von South Hadley im Staat Massachusetts (USA). Dabei stieß er auf einen Stein, der einen dreizehigen Fußabdruck aufwies. Eduard Hitchcock (1793–1864), der Nestor der Lehre von den Fährten fossiler Wirbeltiere, hielt diesen Fund zunächst für ein Relikt aus der Zeit der biblischen Sintflut: Er meinte, dass es sich um Fußspuren des Raben handelte, den Noah fliegen ließ, damit er das Festland suche.

Wer war der kleinste Dinosaurier?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wer war der kleinste Dinosaurier?

Der kleinste Dinosaurier ist vermutlich der Raub-Dinosaurier Compsognathus longipes aus Deutschland (Jachenhausen bei Riedenburg in Bayern) und Frankreich (bei Nizza). Er lebte in der Oberen Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren und war mit einer Gesamtlänge von etwa 65 Zentimetern nur so groß wie ein heutiges Haushuhn.

Der kleinste Dinosaurier, der je gefunden wurde, ist Mussaurus (Argentinien). Er hatte nur eine Länge von etwa 20 Zentimetern. Dabei handelt es sich jedoch nicht um die kleinste Art von Dinosauriern, sondern um ein Jungtier einer bisher unbekannten Gattung der Vor-Echsenfüßer.

Wo stand die älteste Hütte Europas?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wo stand die älteste Hütte Europas?

Antwort: Die älteste Hütte Europas stand vor etwa 600000 Jahren in Prezletice (Prag-Ost) in der Tschechoslowakei. Sie wurde von Frühmenschen der Art Homo erectus auf einem Platz errichtet, der an drei Seiten durch steile Felsen und an einer Seite teilweise durch ein Seeufer begrenzt gewesen ist. Von der Hütte zeugt ein ovaler Wall aus Steinen und Lehm. Er war mindestens 30 Zentimeter hoch und 60 Zentimeter breit. Die Hütte hatte einen Durchmesser von 3 mal 2 Meter und einen schmalen Eingang im Nordwesten.

Die ältesten Hütten in Frankreich wurden vor etwa 400000 Jahren von Frühmenschen auf dem Hügel Terra Amata bei Nizza an der Cote d' Azur aufgestellt. Diese Hütten unmittelbar an der Meeresküste dienten zu unterschiedlichen Zeiten Elefantenjägern als Unterkunft. Die Behausungen hatten einen ovalen Grundriß von 6 mal 4 Meter bis 15 mal 8 Meter, der teilweise gepflastert war.

Die frühesten Hütten in Deutschland konnten bei Grabungen in Bilzingsleben (Thüringen) nachgewiesen werden. Sie stammen aus der Zeit vor etwa 300000 Jahren und wurden von Frühmenschen bewohnt. Von diesen Behausungen zeugen ovale und kreisförmige Grundrisse mit 3 bis 4 Meter Durchmesser aus ringförmig angehäuften großen Knochen und Steinen. Vor diesen Wohnbauten gab es mehrere Feuerstellen.

Die ältesten Hütten Österreichs wurden in Langenlois unweit von Krems (Niederösterreich) nachgewiesen. Dort stieß man bei Grabungen auf wannenförmige Vertiefungen, Pfostenlöcher mit Resten aufgestellter Mammutstoßzähne sowie Spuren von Feuerstellen. Vermutlich hatten Jäger und Sammler aus dem Gravettien (vor mehr als 21000 Jahren) emige kegelförmige oder längliche Hütten errichtet, bei denen Stoßzähne und Knochen vom Mammut und Steine als Wandstützen verwendet wurden.

Wie heißt die größte Säbelzahnkatze Europas?



Video: "Survival of the Fittest - Sabertooth" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=CPtRohwHMB4

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

Frage: Wie heißt die größte Säbelzahnkatze Europas?

Antwort: Die größten eiszeitlichen Säbelzahnkatzen Europas existierten vor mehr als 500000 Jahren in einem klimatisch milden Abschnitt des Eiszeitalters. Ihre Art wird Homotherium crenatidens genannt. Sie war bis zu 1,90 Meter lang und 1 Meter hoch. Homotherium crenatidens hatte einen großen und schweren Kopf, zwei mehr als fingerlange Reißzähne im Oberkiefer, einen gedrungenen Körper und kräftige Beine.

Was ist ein Baluchitherium?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was ist ein Baluchitherium?

Antwort: Das 6 Meter hohe, 9 Meter lange und 30 Tonnen schwere hornlose Nashorn Baluchitherium war das größte Landsäugetier. Es lebte im Oligozän vor mehr als 25 Millionen Jahren in Asien – unter anderem in Baluchistan (Pakistan). Dieser Gigant hatte einen fast 1,50 Meter langen Schädel und einen 2,50 Meter langen Hals. Vom Aussehen her wirkte dieses Tier eher wie ein riesiges Pferd als wie ein Nashorn. Das Baluchitherium äste Laub von den Bäumen. Ähnlich sah das etwa zur selben Zeit in Europa vorkommende Indricotherium aus.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Wer war der größte Dinosaurier in Niedersachsen?


















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Interview mit der Paläontologin und Dinosaurier-Expertin Dr. Ute Richter, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

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Frage: Wer war der größte Dinosaurier in Niedersachsen?

Antwort: Der größte Dinosaurier war mit Sicherheit ein Pflanzen fressender Sauropode (Echsenbecken-Dinosaurier), der wahrscheinlich dem nordamerikanischen Apatosaurus oder Diplodocus ähnelte. Er besaß einen langen Hals und einen noch längeren Schwanz und konnte bis zu 20 Meter lang werden und 15 Tonnen wiegen. Der Körper ohne Hals und Schwanz war nur um die 5 Meter lang! Sein vierbeiniger Gang ähnelte wahrscheinlich dem eines gemächlich laufenden Elefanten. All das wissen wir von Fährtenfunden zum Beispiel aus Münchehagen, die diese Tiere damals, vor rund 140 Millionen Jahren (untere Kreidezeit), im weichen sandigen Schlamm hinterließen. Die einzelnen, rundlichen-ovalen oder rundlich-dreieckigen Trittsiegel sind rund 90 cm lang und 85 cm breit. Anhand dieser und anhand der Abstände zwischen den einzelnen Trittsiegeln (Schrittlänge) kann man ungefähr die Hüfthöhe des Tieres errechnen, das die Fährte erzeugt hat. Anhand der Hüfthöhe kann man dann schließlich, unter Berücksichtigung der Proportionen, die zum Beispiel das Skelett eines Apatosaurus zeigt, die komplette Größe ermitteln. Knochen wurden von diesem Dinosauriertyp in Niedersachsen bisher nicht gefunden. Zur Rekonstruktion dienen dann die vollständigen Skelette aus anderen Fundstellen, zum Beispiel aus Nordamerika, wo die Knochen von Apatosaurus schon oft gefunden wurden.

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Literatur:

Fischer, R., 1998: Das Naturdenkmal „Saurierfährten Münchehagen“. – Mitteilungen des geologischen Instituts der Universität Hannover, 37, 125 Seiten; Hannover.

Fischer, R. & Thies, D., 1993: Das Dinosaurier-Freilichtmuseum und das „Naturdenkmal Saurierfährten Münchehagen“. Ein Führer. – 60 Seiten, Dinosaurierpark GmbH, Münchehagen.

Parker, S., 2004: Dinosaurier. – Weltbildverlag (ISBN 3-8289-6031-6)

Probst, E. & Windolf, R., 1993: Dinosaurier in Deutschland. – 316 Seiten; C. Bertelsmann Verlag, München.

Dienstag, 29. Januar 2008

Wann gab es die ersten Festungen in Deutschland?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wann gab es die ersten Festungen in Deutschland?

Antwort: Die ältesten Befestigungen Deutschlands wurden zur Zeit der Linienbandkeramischen Kultur (vor etwa 5500 bis 4900 v. Chr.) errichtet. Dazu gehören beispielsweise die Befestigungen von Eilsleben in Sachsen-Anhalt und von Köln-Lindenthal in Nordrhein-Westfalen. In Eilsleben hat man über eine Länge von 170 Meter den bisher ältesten Graben Mitteleuropas nachgewiesen, der eine Siedlung aus der ältesten Phase der Linienbandkeramischen Kultur schützte. Er war mehr als 3 Meter breit, 2,50 Meter tief und umzog ein annähernd rundes Areal. Später erweiterten Ackerbauern und Viehzüchter aus der jüngsten Phase dieser Kultur die Anlage um eine Fläche von 100 Meter Breite und 60 Meter Lange. Diese befestigte Siedlung mit einer Fläche von vier Hektar wurde von einem mehr als 6 Meter breiten und bis zu 3 Meter tiefen Graben umgeben. Ein Erdwall an der Innenkante des Grabens und ein Zaun aus Rutengeflecht schützten die Bewohner und deren Haustiere vor Raubtieren und Angriffen menschlicher Zeitgenossen. Im Inneren der Befestigung standen bis zu 30 Meter lange Pfostenhäuser, deren Rutenflechtwände mit Lehm verstrichen waren. Die Fundstelle Eilsleben wird seit 1974 durch das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle/Saale untersucht - Die befestigte Siedlung von Köln-Lindenthal wurde schon 1928 bei Abtragungsarbeiten für den geplanten Botanischen Garten der Universität entdeckt. In Köln-Lindenthal hat man mehrere aufeinanderfolgende Graben- und Palisadensysteme mit Spitz- und Sohlgräben ermittelt, die Innenflächen zwischen 12000 und 44000 Quadratmeter umgaben. Auf der Nordseite entdeckte man einen zumeist als Spitzgraben ausgeführten Graben. Er war 1,10 Meter tief, 1,40 Meter breit und hatte einen Durchmesser von 142 Meter. An seiner Innenseite stieß man auf Reste eines Erdwalles. Die Gräben und Palisaden schlossen in den ältesten Besiedlungsphasen noch keine Häuser ein; die Behausungen wurden außerhalb der Befestigung errichtet Die Siedlung von Köln-Lindenthal umfaßte insgesamt 86 Pfostenhäuser, die heute 16 verschiedenen Bauperioden zugewiesen werden können. Es gab also in jeder Besiedlungsphase drei bis fünf Häuser. Die Behausungen waren 10 bis 35 Meter lang. Außer in Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen kennt man auch aus Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Niedersachsen Reste von Befestigungen der Linienbandkeramischen Kultur.

Wie kann man Videos in andere Formate umwandeln?














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Interview mit dem Wiesbadener Journalisten Ernst Probst

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Frage: Wie kann man Videos in andere Formate umwandeln?

Antwort: Das macht die schweizerische Webseite „Videohamster“ möglich: Unter der Adresse http://www.videohamster.com kann man kinderleicht Videos aus dem Internet in jedes Wunschformat umwandeln. Damit lassen sich Videos - egal ob aus dem Internet geholt oder selbst mit der Kamera oder dem Handy gefilmt - auch offline nutzen. Ob für Handy oder iPod, gebrannt auf DVD, zum Abspielen auf PC oder Mac: Videos können vom „Videohamster“ mit ein paar Klicks in alle gängigen Formate umgewandelt und abgespeichert werden. Besonders erfreulich: Dieser tolle Service ist für User/innen kostenlos und ohne Registrierungszwang.

Montag, 28. Januar 2008

Was ist Public Relations?














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Interview mit der PR-Managerin Katja Zimmer von "Katja Zimmer Public Relations" - http://www.katja-zimmer.de - in Frankfurt am Main

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Frage: Was ist Public Relations?

Antwort: Public Relations bedeutet Öffentlichkeitsarbeit und umfasst als Berufsfeld weiträumig die Kommunikation von Unternehmen, Organisationen und Verbänden. Public Relations-Manager verstehen sich hauptsächlich als Pressesprecher und sind für alle Bereiche der Media Relations zuständig, also für alle Nachrichten, die eine Organisation an die Presse zur Imagebildung selbiger (Corporate Communications, Public Affairs) oder zum Branding eines Produktes (Marketing & Product Communications) weitergeben möchte. Wenn ein Unternehmen einen Inhalt nicht kommunizieren möchte, die Presse aber trotzdem dahinter kommt, nennt man das Krisen-PR.

Im Gegensatz zur Werbung, die immer Eigenaussage eines Unternehmens ist, ist die Public Relations eine Fremdaussage durch ein unabhängiges Medium und daher von hoher Glaubwürdigkeit, jedoch auch – und das ist der Nachteil dieses Berufes, im Endergebnis schwer kontrollierbar, denn wie gut ein Artikel wird, hängt von der „Schreibe“ des Journalisten ab und nicht primär von der Qualität der Arbeit des PR-Managers. Professionelle PR ist im Eigenverständnis immer kostenlos, doch die Medienlandschaft ändert sich weltweit rapide, so dass viele Medien und Verlage gegen einen Anzeigenzuschuss gewillt sind, das Unternehmen redaktionell in ihre Publikation aufzunehmen. Viele hochqualitative Medien weigern sich jedoch nach wie vor im Sinne der Pressefreiheit, für Anzeigengelder kostenlose PR-Artikel mit aufzunehmen. Das erschwert zwar die Arbeit eines PR-Managers, doch das ist generell gut so.

Die Public Relations-Kultur kommt aus den USA und hat sich auch in UK sehr weit verbreitet – Deutschland steht dazu noch relativ am Anfang dieser Berufs- und Unternehmenskultur. Bei der klassischen PR (Print, TV, Radio und mittlerweile auch Online-Veröffentlichungen) hat sich in den letzten Jahren im Bereich Online sehr viel getan. Das Online-Geschäft wird immer wichtiger, jedoch nicht im klassischen Sinne. Es reicht heute nicht mehr, auf einem Online-Medium mit einem Artikel vertreten zu sein, vielmehr ist hier Web 2.0-PR gefragt, d.h. zu versuchen, sein Produkt und seine Firma in Foren, Plattformen und Blogs zu platzieren. Was hier heute noch oft als „Infiltration“ und „Guerilla-PR“ kritisiert wird, wird in Zukunft nicht mehr aus dem PR-Geschäft wegzudenken sein.

Die PR generell ist eng vernetzt mit den Bereichen Journalismus, Vertrieb & Marketing. Versteht man Öffentlichkeitsarbeit als weitgefassten Begriff, fallen außer Media Relations auch viele b2b-Bereiche mit in den PR-Bereich (Akquise von Vertriebspartnern, etc.).

Der Trend der PR geht in den Kundenwünschen weg von der reinen Imagebildung hin zum Nutzen der PR als konkretes Instrument zur Steigerung von Verkaufszahlen eines Produktes.

Und zum Schluss das oberste Gebot für einen PR-Manager:

Egal ob man PR für Autoreifen, Mittelmeer-Reisen oder für Schmuckkollektionen macht – man muss sich ganz persönlich für das Produkt und das Unternehmen begeistern. Dann klappt’s auch mit den Top-Artikeln!

Sonntag, 27. Januar 2008

Wann gab es in Mitteleuropa erste Bronzespiegel?
















Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wann gab es in Mitteleuropa erste Bronzespiegel?

Antwort: Die frühesten Bronzespiegel Mitteleuropas sind vor mehr als 300 v. Chr. angefertigt worden. Dazu zählen der frühkeltische Spiegel von Hochheim am Main in Hessen und ein ähnlich alter Fund von Reinheim im Saarland. In beiden Fällen wird die Spiegelscheibe aus Bronze von einer menschlichen Figur mit erhobenen Armen getragen.

Wann gab es die ersten Schwerter aus Bronze?


















Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wann gab es die ersten Schwerter aus Bronze?

Antwort: Die ersten Schwerter aus Bronze wurden in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. in Indien, Ägypten und Griechenland hergestellt. Besonders prächtige Bronzeschwerter mit Gold- und Achatgriffen aus der Zeit um 1500 v. Chr. kennt man aus den Schachtgräbern von Mykene in Griechenland. In Mitteleuropa setzten sich Bronzeschwerter in der mittleren Bronzezeit etwa ab 1500 v. Chr. durch. Sie dienten als Stichwaffen. Die ersten Hiebschwerter entstanden im 12. Jahrhundert v. Chr. Bei diesen Waffen war häufig auch die Klinge verziert.

Wann wurden erstmals Schädeloperationen durchgeführt?










Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wann wurden erstmals Schädeloperationen durchgeführt?

Antwort: Die Anfänge der Medizin reichen viel weiter zurück, als in der Öffentlichkeit meistens bekannt ist. Bereits die Medizinmänner in der jüngeren Steinzeit nahmen um 5000 v. Chr., also vor mehr als 7000 Jahren, komplizierte Schädeloperationen (so genannte Trepanationen) vor. Erstaunlicherweise sind diese schweren Eingriffe sehr oft gelungen: Die Patienten haben die Schädeloperation überlebt und die Wundränder sind verheilt.

Als eine der ersten misslungenen Schädeloperationen gilt der Eingriff am Schädel eines Bauern der Linienbandkeramischen Kultur (vor etwa 5500 bis 4900 v. Chr.) aus dem Gräberfeld von Höhnheim-Suffelsweyersheim im Elsaß (Frankreich). Die Feuersteinklinge, mit der die Operation vorgenommen wurde, steckte noch im Schädel. Derartige Schädeloperationen, bei denen man das Schädeldach mit Feuersteinwerkzeugen öffnete, bezeichnet man als Trepanation.

Die ältesten Schulen für Schädelchirurgen gab es im Lozère-Tal in Südfrankreich. Dort ist nach Ansicht des Berliner Anthropologen Herbert Ullrich die Kunst der Schädeloperation (Trepanation) entwickelt und weiterentwickelt worden. Dies könnte bereits um 4500 v. Chr. geschehen sein.

Die meisten gelungenen Schädeloperationen der Jungsteinzeit (vor etwa 5500 bis 2000 v. Chr.) in Mitteleuropa erfolgten zur Zeit der Trichterbecher-Kultur (vor etwa 4300 bis 3000 v. Chr.), der Walternienburg-Bernburger Kultur (vor etwa 3200 bis 2800 v. Chr.) und der Schnurkeramischen Kultur (vor etwa 2800 bis 2400 v. Chr.). Die von Medizinmännern der Walternienburg-Bernburger Kultur vorgenommenen Schädeloperationen sind - nach den Funden mit verheilten Wundrändern zu schließen - etwa zu 90 Prozent gelungen. Zu solchen Eingriffen entschloss man sich bei schweren Krankheiten oder bei Schädelverletzungen. Damit der Patient die Schmerzen besser ertragen konnte, dürfte man ihm ein berauschendes Getränk gegeben haben.

Freitag, 25. Januar 2008

Welcher Gepard war am größten?



Video: "Cheetah Run Cycle - http://www.danimating.com" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=DvtA17Ctpe8

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Welcher Gepard war am größten?

Antwort: Die größten und schwersten Geparden streiften im Eiszeitalter vor mehr als 500.000 Jahren durch Europa. Nach ihren Skelettresten zu schließen, waren diese Raubkatzen der Art Acinonyx pardinensis größer und schwerer als die heutigen asiatischen und afrikanischen Geparden, die einen 1,35 Meter langen Körper und einen bis zu 75 Zentimeter langen Schwanz haben.

Wie heißt das größte Kamel?



Video: "Gentle Camels" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=myGm4DB2_Ew

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wie heißt das größte Kamel?

Antwort: Das größte Kamel existierte im Pliozän vor weniger als 5,3 Millionen Jahren in Nordamerika. Es hatte eine Schulterhöhe von etwa 3,50 Meter und wird Titanotylopus genannt. Vielleicht trug dieses Riesenkamel noch keinen Fetthöcker. Letzterer ist eine Anpassung an die Nahrungsmittel- und Wasserknappheit in besonders trockenen Lebensräumen.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Was ist Pangäa?



Video: "Pangaea" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=gO2qYMsNHGk

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was ist Pangäa?

Antwort: Eine der größten Landmassen aller Zeiten war Pangäa im Perm vor etwa 290 bis 250 Millionen Jahren. Es bestand aus der Norderde Laurasia (Nordamerika, Europa und Asien) und aus der Süderde Gondwana (Südamerika, Afrika, Indien, Antarktis, Australien und Südchina). Norderde und Süderde bildeten im Perm für kurze Zeit eine einzige gigantische Landmasse, einen "Superkontinent", der rundum vom Meer umgeben war. Dieser Ozean wird Panthalassa genannt. Pangäa zerfiel in der Trias vor etwa 250 bis 205 Millionen Jahren und wurde durch den Meeresgürtel der Tethys endgültig getrennt. Letzterer schied die Norderde von der Süderde.



Video: "The Pangaea Project" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=BRmvgrAeCbo

Dienstag, 22. Januar 2008

Was ist ein Tatzelwurm?

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was ist ein Tatzelwurm?

Antwort: In den bayerischen, österreichischen und schweizerischen Alpen soll – Augenzeugen zufolge – der „Tatzelwurm“ heute noch Furcht und Schrecken erregen. Dabei handelt es sich um ein schlangen- oder reptilartiges Wesen bis zu 1,50 Metern Länge. Das seltsame Geschöpf soll einen katzenähnlichen Kopf und zwei Vorderbeine besitzen. Legendär sind seine Sprungkraft und -weite.

Schäfer und Wilddiebe berichteten noch 1912 und 1954 über das Auftauchen von „Tatzelwürmern“. In beiden Fällen aus diesen Jahren sollen diese Ungeheuer die Menschen, die ihnen begegneten, angegriffen haben. Kryptozoologen diskutieren darüber, ob es sich bei den „Tatzelwürmern“ um eine bislang unbekannte Schlangen- oder Salamanderart oder eine andere Spezies handelt.

Nach mündlichen Überlieferungen lebte in der schweizerischen Aareschlucht ein im Volksmund als „Tatzelwurm“ bezeichnetes Ungeheuer. Eine Frau aus Innertkirchen erzählte im 19. Jahrhundert, ihr Vater habe beim Sammeln von Haselnussstöcken einen „dicken Wurm mit gestumpften Füßen“ erblickt, der ein großes Maul, spitze Zähne und fürchterlich dreinblickende Augen besaß. Als es auf ihn zukroch und pfeifende Laute von sich gab, sei er entsetzt geflohen.

Sonntag, 20. Januar 2008

Wer ist der größte Vogel?

Argentavismagnificens

Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wer ist der größte Vogel?

Antwort: Der größte flugfähige Vogel dürfte der mit den Geiern verwandte Argentavis magnificens aus Argentinien gewesen sein, der dort im Miozän vor etwa 8 bis 5 Millionen Jahren heimisch war. Seine Flügelspannweite betrug etwa 7,20 Meter. Argentavis magnificens war doppelt so groß wie der heutige Andenkondor, der mit einer Flügelspannweite von 3,30 Metern als der größte fliegende Vogel der Gegenwart gilt.

Dienstag, 15. Januar 2008

Was ist ein Yeti?



Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was ist ein Yeti?

Antwort: Der legendenumwobene Schneemensch „Yeti“ im Himalaja gilt zusammen mit dem schottischen Seeungeheuer „Nessie“ und dem nordamerikanischen Affenmenschen „Bigfoot“ als eines der bekanntesten Monster der Erde. Er wurde bereits im 15. Jahrhundert von einem europäischen Söldner beschrieben.

Der Begriff „Yeti“ stammt aus der Sprache der Sherpas, der Ureinwohner im Lebensraum der mysteriösen Schneemenschen. Ihr Wort „yeh-teh“ wird sehr unterschiedlich mit „Mann in den Felsen“ oder „Tier in den Felsen“ übersetzt.

Von den Sherpas werden zwei Typen des „Yeti“ unterschieden: Die größere Variante wird als Mischung aus Mensch und Affe mit einer Körpergröße von mehr als 2 Metern und dunkelbrauner Farbe beschrieben. Die kleinere Variante soll kleiner als ein durchschnittlicher Mann sein und ein rötlich-braunes Fell tragen. Beide Formen gehen angeblich aufrecht.

Nach Ansicht der Forscher Ivan T. Sanderson, Bernard Heuvelmans und Loren Coleman existierten drei Arten des „Yeti“: der etwa 1 Meter große „Pygmäen-Yeti“ („Teh-Ima“), der bis zu 1,80 Meter große „echte Yeti“ („Meh-Teh“) und der bis zu 2,70 Meter große „Riesen-Yeti“ (Dzu-Teh) mit bis zu 50 Zentimeter langen Füßen. Vom „Yeti“ sind zahlreiche Sichtungen und Fußabdrücke sowie zwei Skalps, eine Hand und Zeichnungen in tibetanischen Klöstern bekannt.

Bei vielen Sichtungen des „Yeti“ spielte wohl der Tibetbär oder Blaubär (Ursus arctos pruinosus) eine Rolle. Ihn hält der Bergsteiger und Abenteurer Reinhold Messner aus Südtirol für jenes Tier, das zur Sagengestalt wurde und Legenden über den „Yeti“ nährte, die in den Kulturen der Himalaja-Völker eine wichtige Rolle spielten.

Kryptozoologen bringen den „Yeti“ mit dem riesigen, etwa 3 Meter großen und schätzungsweise 600 Kilogramm schweren prähistorischen Menschenaffen „Gigantopithecus blacki“ in Verbindung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gigantopithecus

Nach einer gewagten „Welteislehre“, an die manche Nationalsozialisten glaubten, galt der „Yeti“ sogar als „kälteresistenter Ur-Germane“.

Die erste Beschreibung von „Gigantopithecus blacki“ fußte auf ungewöhnlich massiven Backenzähnen, die dem Paläanthropologen Gustav Heinrich von Koenigswald (1902–1982) in chinesischen Apotheken aufgefallen waren, die „Drachenzähne“ als Medizin anboten. 1935 fand er zwei solcher massiven Zähne in Hongkong und einen in Kanton, 1939 einen weiteren in Hongkong. Der 1935 von Koenigswald vergebene Artname „Gigantopithecus blacki“ (griechisch: „gigas“, „gigantos“ = Riese, „pithekos“ = Affe) erinnert an den kanadischen Anatomen Prof. Davidson Black, der 1934 in Peking an seinem Schreibtisch – den Schädel eines prähistorischen Peking-Menschen in der Hand haltend – einem Herzschlag erlegen war.

Der deutsche Anatom Franz Weidenreich (1873–1948), der von Koenigswald Gipsabgüsse der Zähne von „Gigantopithecus blacki“ („Blacks Riesenaffe“) erhalten hatte, schrieb diese nicht einem Menschenaffen, sondern einem riesigen Menschen zu. Er glaubte, in der menschlichen Evolution habe es eine Periode des Riesenwuchses gegeben. Doch 1956 entdeckte ein chinesischer Bauer in der Höhle Liucheng einen eindrucksvollen Kiefer mit typischen Zähnen von „Gigantopithecus blacki“, die wie weitere Funde von dort eindeutig von Menschenaffen stammten.

Der mit dem Orang Utan verwandte und sich vermutlich vegetarisch von Bambus ernährende „Gigantopithecus blacki“ existierte vor etwa 1 Million Jahren in China und Vietnam. Nur etwa halb so groß wie dieser Menschenaffe war „Gigantopithecus giganteus“, von dem 1968 ein Kieferfragment entdeckt wurde.

„Gigantopithecus“ starb vor etwa 250000 Jahren aus. Ungeachtet dessen wollen ihn amerikanische Soldaten noch während des Vietnamkrieges in den 1960-er und 1970-er gesehen haben.

Wie funktioniert das Internet?



Video: "Wie funktioniert das Internet?" bei Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=ayYEhuKgEc0

Montag, 14. Januar 2008

Wie wende ich ein Kondom richtig an?"



Video: "Wie wende ich ein Kondom richtig an?" bei YouTeach
http://video.youteach.de/mediadetails.php?key=7200d67250a14ad15f56

Beschreibung des Videoclips:

Haben wir uns das nicht alle irgendwann einmal gefragt?
Dieses Video der Firma "Mapa" zeigt, wie es richtig funktioniert.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Wer war Deutschlands erste Museumsdirektorin?



Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wer war Deutschlands erste Museumsdirektorin?

Antwort: Die Prähistorikerin Johanna Mestorf (1828–1909) wurde 1891 in Kiel die erste Museumsdirektorin und 1899 die zweite Professorin Deutschlands. Sie übersetzte wichtige Abhandlungen skandinavischer Archäologen, schrieb selbst grundlegende Werke, erforschte eine Kulturstufe der Jungsteinzeit (Neolithikum) und gab ihr einen Namen.

Johanna Mestorf kam – laut Eintragung im Kirchenbuch – am 15. April 1828 in Bramstedt (Holstein) zur Welt. In der Literatur wird irrtümlich der 17. April 1829 als Geburtstag genannt. Man feierte immer zum falschen Datum ihren Geburtstag, weil Johanna den Irrtum nicht korrigierte. Ihre Eltern sind der Arzt Jacob Heinrich Mestorf (1796–1837) und dessen Frau Sophia Catharina Georgine, geb. Körner, gewesen. Die Mutter war entfernt mit dem Dichter und Freiheitssänger Theodor Körner (1791–1813) verwandt.

Wahrscheinlich ist Johanna Mestorfs Interesse an der Archäologie früh durch Studien ihres Vaters und dessen umfangreiche Altertümersammlung geweckt worden. Dies vermutete 1984 der Hamburger Archäologe Rüdiger Articus in seinem Gedenkartikel anlässlich des 75. Todestages. 1837 ist Johanna Mestorfs Vater an Magenkrebs gestorben. Danach zog seine Witwe mit ihren zwei Söhnen und drei Töchtern nach Itzehoe. Dort besuchte Johanna die „Blöckersche Privatschule“.

Ab 1849 arbeitete die 21-jährige Johanna Mestorf als Erzieherin und Gesellschafterin der Familie des Grafen Piper-Engsö in Schweden, wo sie ihre Sprach- und Geschichtskenntnisse vertiefte. Am 17. August 1853 kehrte die zierliche und gesundheitlich anfällige Johanna zu ihrer Mutter zurück, weil ihr das nordische Klima nicht behagte. Bald danach zog sie als Begleiterin der mit der Grafenfamilie Piper-Engsö verschwägerten Gräfin Falletti di Villa Felleto nach Italien.

1859 kam Johanna Mestorf wieder nach Norddeutschland zurück und wohnte bei der Familie eines ihrer Brüder in Hamburg. Sie arbeitete als Übersetzerin und übertrug viele Werke bedeutender skandinavischer Forscher wie Ingvald Undset (1853–1890), Hans Hildebrand (1842–1913), Jens Jacob Asmussen Worsae (1821–1885), Oscar Montelius (1843–1921) und Sophus Müller (1846–1934) ins Deutsche. Auf diese Weise verbreitete sie die Erkenntnisse der damals überlegenen archäologischen Forschung Skandinaviens auch in Deutschland. 1866 erschien in Hamburg ihr historischer Roman „Wiebke Kruse, eine holsteinische Bauerntochter“.

Seit Juli 1867 verdiente Johanna Mestorf ihren Lebensunterhalt hauptsächlich als Fremdsprachensekretärin des „Lithographischen Instituts C. Adler“ in Hamburg. 1869 nahm sie am „4. Internationalen Kongreß für prähistorische Anthropologie und Archäologie“ in Kopenhagen teil und lernte dabei viele der damals bekanntesten Anthropologen und Archäologen kennen. 1871 schickte der Hamburger Senat sie als Vertreterin von Hamburg zum „5. Internationalen Kongreß für prähistorische Anthropologie und Archäologie“ nach Bologna.

1873 übernahm Johanna Mestorf die neugeschaffene Stelle der Kustodin am „Schleswig-Holsteinischen Museum vaterländischer Alterthümer“ in Kiel. Dieses Museum unter der Leitung von Professor Heinrich Handelmann (1827–1891) war kurz zuvor der Christian-Albrechts-Universität in Kiel angegliedert worden. Johanna sichtete mit großem Engagement die Sammlungsbestände, die bis dahin „ein ungeordneter Haufen von Kuriositäten“ waren.

Johanna Mestorf zählte zu den Initiatoren des 1877 gegründeten „Anthropologischen Vereins in Schleswig-Holstein“ und fungierte bis zu ihrem Tod als dessen Schriftführerin. 1878 musste sie den Umzug der Sammlungen in das frühere Universitätsgebäude in der Kattenstraße bewältigen. 1882 prägte sie in der Publikation „Aus dem Steinalter. Gräber ohne Steinkammer unter „Bodenniveau“ den Begriff „Einzelgrab-Kultur“ für eine Kultur der Jungsteinzeit. 1885 erschien ihr Tafelband „Vorgeschichtliche Alterthümer aus Schleswig-Holstein. Zum Gedächtnis des fünfzigjährigen Bestehens des Museums vaterländischer Alterthümer in Kiel“. 1886 folgte ihr Werk „Urnenfriedhöfe in Schleswig-Holstein“, das lange Zeit als einzige Veröffentlichung dieses Fundstoffes galt.

Nach dem Tod von Gottfried Heinrich Handelmann wurde die 63-jährige Johanna Mestorf 1891 seine Nachfolgerin. Die Leiterin des Kieler Museums war nun die erste Frau in Deutschland, die als Museumsdirektorin fungierte und ein Universitätsinstitut leitete. Sie pflegte weitreichende Kontakte zu Fachkollegen sowie zu wissenschaftlichen Institutionen und Gesellschaften, denen sie oft als Mitglied bzw. Ehrenmitglied angehörte.

Auch während ihrer Amtszeit als Direktorin übersetzte Johanna Mestorf weiterhin Werke skandinavischer Archäologen, zum Beispiel von Bernhard Salin (1861–1931). Zu ihrem vermeintlichen 70. Geburtstag im April 1899 wurden ihr vom deutschen Kaiserpaar der Frauenverdienstorden und der Professorentitel verliehen. Neben einer Naturforscherin aus dem Baltikum war sie die zweite Frau in Deutschland, die zum Professor ernannt wurde. 1904 überreichte man ihr die Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft.

Am 1. April 1909 trat Johanna Mestorf von ihrem Posten als Direktorin des Kieler Museums zurück. Beim Eintritt in den Ruhestand erhielt die „Zierde der Wissenschaft“ und „größte Frau von Schleswig-Holstein“ ein Porträtfoto von Kaiser Wilhelm II. (1859–1941) mit eigenhändiger Unterschrift des Herrschers. Zudem wurde sie von der medizinischen Fakultät der Universität Kiel wegen ihrer Moorleichenforschung zum Ehrendoktor ernannt. Die „Deutsche Gesellschaft für Vorgeschichte“ ernannte sie am 17. April 1909 zum Ehrenmitglied.

Die ihr Leben lang unverheiratet gebliebene Johanna Mestorf konnte ihr Vorhaben, eine Geschichte des Kieler Museums zu schreiben, nicht mehr verwirklichen. Nach längerer Krankheit starb sie am 20. Juli 1909 im Alter von 81 Jahren in Kiel, wo am 23. Juli zahlreiche Prominente aus Kultur, Wissenschaft, Adel und Politik an ihrer Trauerfeier teilnahmen. Danach wurde die Tote auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg in einem Familiengrab beigesetzt.

Nachrufe über Johanna Mestorf schrieben ihr Nachfolger Friedrich Knorr (1872–1936) in den „Mitteilungen des Anthropologischen Vereins in Schleswig-Holstein“, der Berliner Archäologe Gustaf Kossinna (1858–1931) in der Zeitschrift „Mannus“ und der Berliner Archäologe Hubert Schmidt (1864–1933) in der „Prähistorischen Zeitschrift“.

Auf dem Porträtfoto in der „Prähistorischen Zeitschrift“ trug Johanna Mestorf vermutlich eine so genannte kreuzförmige Fibel, die von den Ausgrabungen des Urnenfriedhofes Borgstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde stammt. Im Stadtmuseum Kiel und im Archäologischen Landesmuseum Schleswig befinden sich Ölbilder von Dora Arnd-Raschid (geb. 1869) mit dem Porträt von Johanna Mestorf.

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Bestellungen der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM":
http://www.buch-shop-mainz.de

Dienstag, 8. Januar 2008

Wie verändern Videoportale das Internet?



Video: "Fun Cooking mit Delite" im Medienportal "YouTeach"
http://video.youteach.de/mediadetails.php?key=6b53477370c819731b25

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Interview mit Sven Sommer, Betreiber des Medienportals "YouTeach" - http://www.youteach.de - in Flensburg

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Frage: Wie verändern Videoportale das Internet?

Antwort: Videoportale haben das Internet schon verändert und sind dabei nur ein zweiter Schritt. Medienteilhabe, Kommunikation und Informationsvermittlung sind ja Grundlagen des Internets in heutiger Form.

Meine Prognose ist, dass in fünf Jahren das Medienmonopol des öffentlichen und privaten Fernsehens gefallen ist. Sicher wird es noch Fernsehsender wie heute geben, allerdings werden das Internet und Fernsehen zu einem Medium verschmelzen. Schon heute zeigt sich in Umfragen bei Jugendlichen, dass ihnen das Internet mehr bedeutet, als der Fernseher. Fernsehsender weiten ihr Programm immer stärker ins Netz aus und die GEZ überlegt Gebühren für die Internetnutzung zu erheben. Das sind weitere Indikatoren der Entwicklung zur aktiven Teilhabe an der Medienlandschaft. So werden in fünf Jahren eine Vielzahl weiterer "Fernsehsender" entstanden sein, die der interessierte Benutzer sich auswählen kann.

Problem oder Fortschritt dieser Entwicklung wird auch die zeitnahe Verfügbarkeit aller Programminhalte sein. Sendungen können schon heute, wenn auch illegal, kurz nach dem Senden, in den großen Videoportalen abgerufen werden und stehen bis zur Löschung (die meist nicht erfolgt) jederzeit zur Verfügung.

Wie sich das Urheberrecht in diesen Fällen entwickelt ist schwer vorauszusagen. Soziologisch lässt sich allerdings feststellen, dass wir uns mit diesen Entwicklungen auf dem Weg zu einer Gesellschaft befinden, in der Wissen und Nachrichten immer präsent und medial aufbereitet abrufbar sein werden. Die Vor- und Nachteile diese Entwicklung festzuhalten sprengt den Rahmen dieser Frage deutlich, daher kurz gefasst:

Videoportale stehen am Anfang einer Entwicklung zur Partizipation des
Medienkonsumenten zum aktiven Teilhaber an der Informationsvermittlung.

Montag, 7. Januar 2008

Was ist das web2.0?














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Interview mit Sven Sommer, Betreiber des Medienportals "YouTeach" - http://www.youteach.de - aus Flensburg

Frage: Was ist das web2.0?

Antwort: Die Frage würde passender lauten, was wird aus dem web2.0? Nachdem der Begriff von Internetgurus, wie Dale Dougherty geprägt wurde, entwickelt sich der Begriff immer mehr zu einem Marketinginstrument und zu einer Modeerscheinung, die wie die Renaissance mit speziellen Werten, Umgangs- und Stilformen daher kommmt. Web2.0 ist technisch zusammengefasst das Netz der neuen Möglichkeiten, das Mitmachnetz!

In diesem Zusammenhang muss man als Betreiber von web2.0-Angeboten auf ein ideologisches Gedankenspiel eingehen:

Das web2.0 hat die Chance zur Medienrevolution zu werden. Bolschewisten2.0 könnte man dabei die Blogger, Caster und Medienersteller nennen, die die klassischen Medien in ihren Grundzügen verändern (zu Fall bringen sollte in diesem Fall zu radikal und unwirklich sein).

Das web2.0 hat soziale und globale Zusammenhänge grundlegend geändert und eine freiere Kommunikation und Darstellung ermöglicht.

Die Entropie im Netz hat durch die Teilhabe des Einzelnen im Netz2.0 zugenommen. Der Ausblick auf das web3.0 muss nun noch sein für den Einzelnen Ordnung in das "Chaos" zu bringen. Diese Ordnung müssen neue Formen von Fachportalen und Suchmaschinen leisten. Man kann gespannt sein, wie das Netz sich verändert oder besser: Wie das Netz verändert!

Was ist ein Medienportal?












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Interview mit Sven Sommer, Betreiber des Medienportals "YouTeach" - http://www.youteach.de - aus Flensburg

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Frage: Was ist ein Medienportal?

Antwort: Ein Medienportal ist auf das Internet bezogen die Erweiterung des Begriffes Videoportal. Medienportale fassen zum Einen begrifflich die Gesamtheit verschiedener Medienplattformen, wie Videoportale, Podcastportale oder Weblogportale unter einem Begriff zusammen. Zum Anderen bieten die gerade neu aufkommenden "reinen" Medienportale nicht nur ein Medium, wie Videoportale oder Podcastplattformen, sondern eine breite Palette an Internet-Medien. Der Begriff Internet-Medien steht hierbei für Angebote, wie Videos, Weblogs, Podcasts, Photo Uploads, Communities oder E-Books, die über die klassische, grundlegende Ebene des Internets, die klassische HTML-Darstellung in Text und Farbe hinausgeht.

Sonntag, 6. Januar 2008

Was ist HTML?



Video: "Was ist HTML?" von YouTeach
http://video.youteach.de/mediadetails.php?key=3054e0d6be90e47d79b9

Beschreibung des Videoclips:

Theoretische Einführung in HTML

Samstag, 5. Januar 2008

Wer ist die "Urmutter der Journalistinnen"?














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Interview mit dem Wiesbadener Journalisten und Buchautor Ernst Probst

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Frage: Wer ist die "Urmutter der Journalistinnen"?

Antwort: Als „Urmutter der Journalistinnen“ gilt die deutsche Schriftstellerin Therese Huber (1764–1829), geborene Heyne. Sie gelangte als erste Frau, die eine Zeitung leitete, zu Ruhm. Therese Huber wirkte in der württembergischen Residenzstadt Stuttgart sieben Jahre lang als verantwortliche Redakteurin des „Morgenblattes für gebildete Stände“, das unter ihr eine wahre Glanzzeit erlebte.

Therese Heyne kam am 7. Mai 1764 als Tochter des Altphilologen Christian Gottlob Heyne (1729–1912) in Göttingen zur Welt. Schon als Kind las sie zu Hause sehr viel und durfte dort – wie Ohrenzeugen meinten – „über alles schwatzen“. Deswegen ließen sich Freunde der Familie sogar zu der Bemerkung hinreißen: „Sie ist halb gelehrt und halb Freigeist. Ein unnützes Geschöpf für die Welt“.

In der Universitätsstadt Göttingen wuchs Therese Heyne in Nachbarschaft von Karoline Michaelis auf, die sich später unter dem Namen Karoline von Schlegel (1763–1809) zur bedeutendsten Frauengestalt der älteren Romantik in Deutschland entwickelte. Beide waren einerseits Freundinnen, andererseits verfolgten sie sich stets mit Misstrauen, Eifersucht und Neid.

Therese Heyne wurde die Braut des deutschen Forschungsreisenden und Gelehrten Georg Forster (1754–1794), der von 1772 bis 1775 zusammen mit James Cook (1728–1779) die Welt umsegelt hatte. Noch vor der Hochzeit von 1785 verliebte sie sich in den Bibliothekar Meyer von Bramstedt, dessen Zurückhaltung sie davor bewahrte, ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. 1786 folgte sie Forster nach Wilna (Litauen).

1788 zog das Ehepaar nach Mainz, wo Georg Forster als Bibliothekar arbeitete. In Mainz wurde Therese Forster die Geliebte des gleichaltrigen Schriftstellers Ludwig Ferdinand Huber (1764–1804), der als Legationssekretär beim Kursächsischen Gesandten am Mainzer Hof wirkte. Das Ehepaar und Huber führten eine Ehe zu dritt. Es kamen zwei Kinder mit ungeklärter Vaterschaft zur Welt

Nachdem der erste Mann ihrer Freundin Caroline von Schlegel, der Stadtarzt Johann Franz Wilhelm Böhmer (1753–1788), in Clausthal gestorben war, lebte diese einige Zeit bei den Forsters in Mainz. Als Therese Forster 1792 vor den in Mainz einmarschierenden Franzosen nach Straßburg flüchtete, betreute Caroline den verlassenen Ehegatten Georg Forster.

Georg Forster trat nach der Eroberung von Mainz durch die Franzosen dem Jakobinerklub („Mainzer Klub“) bei. 1793 wurde er Vizepräsident des „Rheinischen Deutschen Nationalkonvents“ und reiste in dessen Auftrag nach Paris, um über den Anschluss der „Mainzer Republik“ nach Frankreich zu verhandeln. In Deutschland betrachtete man ihn als einen „Vaterlandsverräter“ und belegte ihn mit Reichsacht, worauf er nicht mehr in die Heimat zurückkehren konnte.

Der unehrenhafte Ruf als Ehebrecherin haftete Therese selbst noch an, als Georg Forster 1794 verarmt und einsam in Paris starb und Huber sie noch im selben Jahr in der französischen Hauptstadt ehelichte. Der Schriftsteller und Kritiker Ludwig Börne (1776–1837) nannte sie einen „Drachen“, und der Dichter Friedrich von Schiller (1759–1805), bezeichnete sie als „schlechte Natur“.

Ab 1798 arbeitete Ludwig Ferdinand Huber als Redakteur der „Cotta’schen Allgemeinen Zeitung“ in Stuttgart. Mit ihm und ihren Kindern lebte Therese Huber – von zwei Unterbrechungen abgesehen – bis 1824 in Stuttgart. Sie brachte insgesamt zehn Kinder zur Welt, von denen sechs jedoch früh starben.

Nach dem frühen Tod ihres zweiten Mannes, der zuletzt in bayerischen Staatsdiensten gestanden hatte, erhielt Therese Huber eine Witwenpension. Da diese für eine standesgemäße Erziehung ihrer vier Kinder nicht ausreichte, verdiente sie durch Schriftstellerei etwas hinzu. Weil der Hang zum Schreiben damals für eine Frau als ungebührlich empfunden wurde, entschuldigte sie ihre Tätigkeit oft mit dem Zwang, sich und ihre Kinder ernähren zu müssen. Außerdem wies sie darauf hin, deswegen seien nicht ein paar Strümpfe zu wenig gestrickt oder Löcher ungeflickt gelassen worden.

Zu Lebzeiten ihres zweiten Mannes hatte Therese Huber ihre sämtlichen literarischen Arbeiten – insgesamt etwa 60 Erzählungen und Romane – unter dessen Namen publiziert. Auch ihr erstes Buch „Emilie“ (1813) ließ die begabte Autorin noch unter dem Namen von Ludwig Ferdinand Huber erscheinen.

1816 zog Therese Huber mit einer ihrer Töchter erneut nach Stuttgart. Dort wirkte sie von 1817 bis 1823 als verantwortliche Redakteurin des „Morgenblattes für gebildete Stände“, für das sie bereits seit 1807 als freie Mitarbeiterin tätig war. Als Herausgeber dieses renommierten Blattes fungierte der Verleger Johann Friedrich Cotta (1764–1832). In Stuttgart gehörte Therese Huber zur geistigen High-Society. Dort akzeptierte man sie als einzige Frau im „Ifflandkränzle“, einem literarisch-intellektuellen Herrensalon.

1819 sammelte Therese Huber die Werke ihres verstorbenen zweiten Mannes und trat erstmals unter ihrem Namen in einem Buch an die Öffentlichkeit. Damals füllte sie den dritten Band der Ausgabe mit ihren Erzählungen, wofür sie sich im Vorwort wortreich und gewunden entschuldigte.

Unter dem straffen Regiment von Therese Huber öffnete sich das „Morgenblatt für gebildete Stände“ mehr als vorher den Naturwissenschaften und der Prosa. Zu ihren freien Mitarbeitern zählte unter anderem der Dichter Ludwig Uhland (1787–1862). Mancher Autor fühlte sich bei dem Gedanken, unter den „Pantoffel einer Matrone kriechen zu müssen“, in seiner männlichen Ehre verletzt.

Das „Morgenblatt für gebildete Stände“ ist seinem Anspruch gerecht geworden, auf hohem Niveau ein großes Publikum informieren und unterhalten zu wollen. Der kulturelle Horizont wurde durch Frauenthemen in Kunst, Literatur, Erziehung, Gesundheitswesen, Mode und Haushalt erweitert. Wie gut die Arbeit der verantwortlichen Redakteurin Therese Huber war, zeigte sich nach ihren Weggang von 1823: Danach sank die Auflage der Gazette merklich.

Therese Huber schrieb unter anderem die Bücher „Abentheuer auf einer Reise nach Neu-Holland“ (1801), das erste Werk der Weltliteratur vor dem Hintergrund der Kolonisierung Australiens, den Roman „Die Familie Seldorf“ (1795), den Roman „Luise“ (1796), die Erzählung „Sophie“ (1798) und das Werk „Die Ehelosen“ (zwei Bände, 1829).

Die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte Therese Huber in Augsburg (Bayern). Am 15. Juni 1829 starb sie im Alter von 65 Jahren in Augsburg. Nach ihrem Tod erschienen ihre sechs Bände umfassenden Erzählungen, die von 1830 bis 1833 herausgeben wurde

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Weblink:
http://biografien-news.blog.de

Freitag, 4. Januar 2008

Was ist die Eisenzeit?



Video "Cry of the Celts" bei Youtube

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Was ist die Eisenzeit?

Antwort: Der zweite und kürzere Abschnitt der so genannten Metallzeiten in Europa ist die Vorrömische Eisenzeit von etwa 800 v. Chr. bis Christi Geburt. In dieser Zeit hat man Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Eisenangefertigt.

Der ältere Teil der Vorrömischen Eisenzeit wird im südlichen Mitteleuropa als Hallstatt-Zeit benannt. Er dauerte etwa von 800 bis 450 v. Chr. und ist nach dem Fundort Hallstatt in Oberösterreich bezeichnet. Der jüngere Teil der Vorrömischen Eisenzeit wird im südlichen Mitteleuropa als La-Tène-Zeit bezeichnet. Er währte von etwa 450 v. Chr. bis Christi Geburt und erinnert an den Fundort La-Tène am Neuenburger See in der Schweiz.

In der Vorrömischen Eisenzeit lebten im Norden von Deutschland die Germanen und im Süden die Kelten.

Mit dem zweiten und kürzeren Abschnitt der Metallzeiten befasst sich das Weblog „Zeit der Eisenzeit“ unter der Internetadresse http://welt-der-eisenzeit.blogspot com - Es informiert über Entdeckungen, Funde, Museen, Ausstellungen, Bücher und Internetseiten.

Was ist die Bronzezeit?



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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst ("Deutschland in der Bronzezeit")

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Frage: Was ist die Bronzezeit?

Antwort: Als erste und längere der so genannten Metallzeiten in Europa gilt die Bronzezeit vor mehr als 2.000 bis etwa 800 v. Chr. In dieser Zeit wurden Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze hergestellt. Bronze ist eine Metalllegierung aus Kupfer und Zinn.

Die Bronzezeit hatte in einigen Gebieten eine andere Zeitdauer. So begann sie in Süddeutschland schon vor etwa 2.300 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. In Norddeutschland dagegen währte sie von etwa 1.600 bis 500 v. Chr.

Mit der ersten und längeren der Metallzeiten in Europa befasst sich das Weblog "Welt der Bronzezeit" unter der Internetadresse http://welt-der-bronzezeit.blogspot.com - Es informiert über Entdeckungen, Funde, Museen, Ausstellungen, Bücher und Internetseiten.

Weil die meisten Goldfunde der Urgeschichte aus der Bronzezeit stammen, wird diese von manchen Prähistorikern auch als "goldenes Zeitalter" bezeichnet. Berühmt sind vor allem die so genannten "goldenen Hüte" aus Süddeutschland und Südfrankreich, die eine Rolle im Kult spielten.

Was ist die Steinzeit?


















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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst ("Deutschland in der Steinzeit")

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Frage: Was ist die Steinzeit?

Antwort: Die Steinzeit ist der längste Abschnitt der Menschheitsgeschichte. Sie begann mit der Herstellung von ersten Steinwerkzeugen und endete mit dem Aufkommen der Bronze. Steinwerkzeuge kennt man aus Afrika bereits vor mehr als 2 Millionen Jahren, in Europa und Asien jedoch erst vor 1 Million Jahren. Die Steinzeit wird in Europa in drei unterschiedlich lange Abschnitte geteilt.

Die Altsteinzeit (Paläolithikum, griechisch: palaios = alt, lithos = Stein) dauerte von etwa 1 Million bis 10.000 Jahren bzw. 8.000 v. Chr. Sie fällt in das Eiszeitalter und ist das Zeitalter der Jäger und Sammler. Die Mittelsteinzeit (Mesolithikum, griechisch: mesos = mitten) währte von etwa 8.000 v. Chr. zu Beginn der Nacheiszeit bis vor 5.000 v. Chr. und ist das Zeitalter der Jäger und Fischer. Die Jungsteinzeit (Neolithikum, griechisch: neo = neu, jung) dauerte von mehr als 5.000 bis etwa 2.000 v. Chr. und ist das Zeitalter der ersten Bauern. Als Kennzeichen der Jungsteinzeit gelten Ackerbau, Viehzucht und Töpferei. Da diese Errungenschaften in manchen Gebieten früher oder später einigeführt wurden, gelten gebietsweise andere Zahlenangaben.

Mit dem längsten Abschnitt der Menschheitsgeschichte befasst sich das Weblog "Welt der Steinzeit" unter der Internetadresse http://welt-der-steinzeit.blogspot.com in Wort und Bild sowie oft auch mit Ton und Videoclip. Es informiert über Funde, Erkenntisse, Museen, Sonderausstellungen, Antiquitäten, Filme, Webseiten und Bücher.

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Weblinks:

http://archaeologie-news.blog.de
http://archaeologie-welt.blogspot.com
http://www.antiquitaeten-shop.net

Was ist Webdemokratie?


Link: sevenload.com


Video: "Was ist Webdemokratie?" von "Blogpiloten" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/2mCgvUv/Johannes-Zumpe-erklaert-Was-ist-Webdemokratie

Beschreibung des Videoclips:

Wie sag ich's meinen Eltern? Johannes Zumpe - http://www.trupoli.com - erklärt deinen Eltern: Was ist Webdemokratie?

Mehr Videos und weitere Erklärungen aus dieser Reihe gibt's auf http://www.blogpiloten.de

Was ist User Generated Content?


Link: sevenload.com


Video: "Was ist User Generated Content?" von "Blogpiloten" bei Sevenload

Beschreibung des Videoclips:

Wie sag ich's meinen Eltern? Thomas Schwenke - http://www.advisign.de/blog - erklärt unseren Eltern: Was ist User Generated Content?

Mehr Videos und weitere Erklärungen aus dieser Reihe gibt's auf http://www.blogpiloten.de

Was ist Pingen?












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Interview mit dem Wiesbadener Journalisten Ernst Probst

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Frage: Was ist Pingen?

Antwort: Bei Streifzügen im Internet – und hier vor allem in Weblogs – liest man immer wieder die Begriffe „Pingen“, „Pingdienst“ oder „Pingservice“. Was das eigentlich ist und wie es funktioniert, wissen die meisten „alten Hasen“ in der Bloggerwelt natürlich. Für Blogger, denen „Pingen“, „Pingdienst“ oder „Pingservice“ ein Rätsel ist, nachfolgend ein Erklärungsversuch:

Wer ein Weblog betreibt und wünscht, dass sein Blog möglichst oft besucht und gelesen wird, sollte Pings an Blogverzeichnisse (Blogsuchmaschinen) schicken. Blogverzeichnisse, bei denen Leser/innen und Suchmaschinen nach Begriffen (Stichworten) suchen, sollten benachrichtigt werden, wenn ein Blog aktualisiert wurde. Bei „normalen“ Internetseiten, die im Gegensatz zu Blogs eher selten aktualisiert werden, genügt es abzuwarten, bis die Suchmaschinen ihre so genannten Bots (Crawler) vorbeischicken.

Obwohl bei Weblogs oft etwas geschrieben oder verändert wird, gibt es bisher noch keine automatische Abfrage der Blogverzeichnisse bzw. Blogsuchmaschinen. Ein stündlicher oder sogar noch häufigerer Besuch durch einen Bot auf allen Blogs dieser Erde wäre technisch sehr aufwändig.

Wenn man einen neuen Artikel schreibt oder einen alten aktualisiert, muss man selbst dafür sorgen, dass Blogverzeichnisse davon erfahren. Einige Blogtools fragen in ihrer Software bzw. ihrem Redaktionssystem (oft in Grundeinstellungen) ab, welchen Pingdienst (manchmal auch mehrere) man benachrichtigen will. Sobald das Blog aktualisiert wird, werden die dort eingetragenen Dienste automatisch unterrichtet (angepingt) und diese indizieren dann den neuen Eintrag.

Wenn die Software bzw. das Redaktionssystem diesen Pingservice nicht anbietet, oder wenn man sich besonders für die Verbreitung seiner Blogbeiträge engagiert, geht man manuell vor und meldet sich bei ausgesuchten Diensten an.

Hier eine kleine Auswahl von Pingdiensten, die jeweils mehrere Blogverzeichnisse (wie technorati.com usw.) benachrichtigen:

http://fgiasson.com/pings/ping.php
http://pinger.blogflux.com
http://pingomatic.com
http://www.mypagerank.net/service_blog_updates_index
http://www.weblogalot.com/Ping

Besonders gerne wird die englischsprachige Webseite http://www.technorati.com angepingt. Bei den dort gemeldeten Weblogs kann man die Zahl der Links, die zu einem Blog führen, sehen und erfahren, wer diese Links veröffentlicht hat.

Was ist ein Feedreader?


Link: sevenload.com


Video: "Heinz Wittenbrink erklärt: Was ist ein Feedreader?" von "Blogpiloten" bei Sevenload
http://de.sevenload.com/videos/Out3aUL/Heinz-Wittenbrink-erklaert-Was-ist-ein-Feedreader

Donnerstag, 3. Januar 2008

Was ist ein Presseverteiler?

News4Press

Interview mit Vincent Jeppesen, Betreiber des schweizerischen Presseverteilers "News4Press" - http://www.news4press.com

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Frage: Was ist ein Presseverteiler?

Antwort: Eine wesentliche Aufgabe des Public Relations-Verantwortlichen ist der Kontakt mit dem Publikum. Bis zum Internet-Zeitalter konnte mit dem Publikum nur über die klassischen Medien (TV, Radio, Zeitung und Zeitschrift) kommuniziert werden. Wichtige Informationen wurden daher an verschiedene Medienadressen geschickt. Diese Medienadressen werden oft „Presseverteiler“ genannt.

Unglücklicherweise haben die Medien nur einen begrenzten Publikationsraum zur Verfügung. Daher gelangen nur die wenigsten Meldungen effektiv in die Medien.

Die Internet-Presseverteiler bieten den PR-Verantwortlichen aber ganz neue Möglichkeiten. Das Internet hat keinen begrenzten Publikationsraum. Jede Meldung kann veröffentlicht werden. Aber leider findet nicht jede Meldung Anklang beim Internet-Publikum. Der Anspruch an eine Pressemeldung im Internet hat sich verändert.

Pressemeldungen müssen nicht mehr in erster Linie den Redakteur von ihrer Wichtigkeit überzeugen, sondern direkt den Internet-Benutzer. Einzelne Meldungen werden von 100.000 Internet-Usern gelesen und andere bleiben unbeachtet.

Der Benutzer von News4Press.com beispielsweise kann seine Leserzahlen täglich verfolgen. Schnell kann der PR-Verantwortliche erkennen welche Meldungen im Internet gut ankommen und welche nicht.

News4Press.com hat seine Benutzer-Zahl im Jahr 2007 erneut mehr als verdoppelt. Es lohnt sich daher für PR-Verantwortliche den Service von News4Press.com kostenfrei zu nutzen.

Wann gab es die ersten Bauern in Deutschland?

Ackerbau

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Interview mit dem Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst

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Frage: Wann gab es die ersten Bauern in Deutschland?

Antwort: Die ersten Ackerbauern in Deutschland sind ab der frühen Jungsteinzeit vor etwa 5500 v. Chr. nachweisbar - also vor etwa 7.500 Jahren. Sie gehörten zwei Kulturstufen an. Die eine ist die nach einem französischen Fundort bezeichnete La-Hoguette-Gruppe, die andere ist die nach der typischen Verzierung ihrer Tongefäße benannte Linienbandkeramische Kultur. Bei den La-Hoguette-Leuten deuten Getreidereste, die man dem Ton von Gefäßen beimengte, und große Vorratsgefäße auf Ackerbau hin. Besser ist der Ackerbau bei den Linienbandkeramikern belegt. An linienbandkeramischen Fundorten fand man Reste von steinernen Erntesicheln, Getreide (Einkorn, Emmer, Gerste), Linsen, Erbsen, Schlafmohn und Mahlsteine. Die Linienbandkeramiker gelten auch als die frühesten Ackerbauern von Österreich, der Tschechoslowakei, von Polen, Holland und der Schweiz.